Der Fernbusmarkt ist hart umkämpft und einige Anbieter wie beispielweise City2City mussten dem Konkurrenzdruck bereits Tribut zollen und haben sich vom Markt verabschiedet.  Auch DeinBus, einer der Vorreiter der gesamten Fernbusbewegung musste bereits Insolvenz anmelden. Spitzenreiter in Sachen Beliebtheit ist immer Flixbus, dicht gefolgt von MeinFernbus und ADAC Postbus. Das liegt vor allem daran, dass alle drei Anbieter ein großes und weitgehend flächendeckendes Streckennetz vorweisen können, dass eine große Flexibilität zulässt.

Megabus.com steigt ins innerdeutsche Fernbusgeschäft ein

Ein neuer Kandidat, der ab jetzt um die Passagiere buhlen wird, ist die international tätige Stagecoach Group mit dem Megabus.

Bereits seit 2003 gibt es den Fernbusanbieter in Großbritannien, doch auch in den USA und Kanada ist Megasbus.com aktiv. Der Anbieter sorgt immer wieder für Furore, wenn er mal wieder ultragünstige Tickets von Köln nach Barcelona, London oder Paris im Programm hat. Innerdeutsche Strecken waren aber bisher Fehlanzeige. Das soll ich jetzt ändern und die Ankündigung hat bereits für einige Aufregung gesorgt – allerdings ist das genaue Streckennetz noch gar nicht klar.

Dafür müssen sich Interessenten noch bis zum 2. Dezember gedulden, denn dann erst werden Routen und genaue Pläne ausführlich vorgestellt. Wir dürfen gespannt sein, wie sich der neue Anbieter auf dem unberechenbaren Markt bewährt. Für alle Passagiere dürfte das erst einmal vor allem eines bedeuten: Gleichbleibend günstige Preise. Denn Konkurrenz belebt das Geschäft und bestimmt die Preise. Deshalb werden die günstigen Fahrten mit den Bussen in den nächsten Monaten vermutlich nicht wesentlich teurer.

Bahnstreik Alternative Fernbus