Am Wochenende des 07. bis 09. Novembers lohnt sich ein Trip nach Berlin, die Hauptstadt Deutschlands, ganz besonders, denn da ist es soweit: Der Fall der Mauer, die das Land ab 1961 für ganze 28 Jahre trennte und in zwei Lager spaltete, jährt sich zum 25. Mal. Und mit dem Fall endete ein ziemlich dunkles Kapitel in der deutschen Geschichte. Es ist also klar, dass das bis heute ein Grund zur Freude ist und gerne gefeiert wird.

Zum 25. Jubiläum des Mauerfalls hat sich unsere Hauptstadt zusammen mit airberlin was ganz Besonderes einfallen lassen. Das ganze Wochenende über finden Feierlichkeiten statt und es wird eine „Lichtgrenze“ geben. Das sind insgesamt 8.000 beleuchtete Ballons, die 15 Kilometer weit entlang des Verlaufs der damaligen Mauer in dem Abschnitt von Bornholmer Straße bis zur Oberbaumbrücke aufgestellt werden. Die beleuchteten Ballons werden das ganze Wochenende über zu sehen sein. Im Laufe des Abends am 08. November 2014 bietet airberlin dann ein ganz besonderes Angebot: Es werden drei Rundflüge über die Stadt angeboten, die zwischen 17.30 Uhr und 20.30 Uhr starten und mit einer Flughöhe von nur 1000 Metern einen außergewöhnlichen Blick über die Hauptstadt mit der illuminierten ehemaligen Grenze bieten. Neben der Verpflegung wird auch ein Berlinexperte, ein erfahrener Stadtrundführer, mit an Bord sein und für gute Unterhaltung und interessante Hintergrundinfos sorgen.

Berlin Mauerfall

airberlin bietet zum 25. Jubiläum des Mauerfalls einen außergewöhnlichen Blick auf die Stadt

Die Maschinen, im Übrigen sind es Bombardier Dash Q400 mit Platz für jeweils 76 Personen, tragen die passenden Flugnummern Ab1989, AB1990 und AB1991. Damit erinnern sie an die Jahre des Mauerfalls, der Wiedervereinigung und das Jahr, in dem die Fluggesellschaft airberlin eine Art „Wiedergeburt“ feierte, als sie 1991 als deutsche Fluggesellschaft neu gegründet wurde. Zuvor war airberlin nämlich als amerikanische Charter-Airline ins Leben gerufen worden. So war es ihr ab 1979  rechtlich erlaubt, nach Westberlin zu fliegen –  das durften zu der Zeit nur Airlines der Alliierten. Doch nach dem Mauerfall 1989 verlor sie, als amerikanische Airline, ihre Flugrechte und musste sich so „neu erfinden“. Mit der Neugründung als deutsche Airline zwei Jahre später gab es dann keine Probleme mehr.

Airberlin feiert am gleichen Wochenende sein 35. Jubiläum. In der Geschichte der Fluggesellschaft hat der Mauerfall einen ganz besonderen Platz und das will man auch auf eine ganz besondere Art und Weise zeigen. Airberlin ist offizieller Carrier der Feierlichkeiten an diesem Jubiläumswochenende und bringt als solcher insgesamt rund 36.000 Gäste in die Hauptstadt. Und auch am Boden bietet die Airline einen Tribut: Im Vorfeld wurden 35 Ballon-Patenschaften über soziale Medien, die Website und innerhalb der Mitarbeiterreihen verlost. Am Abend des 09. Novembers werden diese Paten, deren interessante Geschichten man sich auch im Internet durchlesen kann, in dem airberlin-Abschnitt der Lichtgrenze anwesend sein. Dort werden sie die mit Helium gefüllten Ballons aus deren Verankerung lösen und der Lichtergrenze „Flügel verleihen,“ die Ballons also steigen lassen und so die Lichtgrenze, die ja zum Glück nie eine echte war, wieder aufheben.

Berlin Museumsinsel

Ein weiteres Highlight wird an dem Wochenende im Laufe des 09. Novembers der französische Künstler Thierry Noir sein, der zwei Teile der ehemaligen Berliner Mauer live vor Ort bemalen wird. Bereits 1990 designte der Künstler heute denkmalgeschützte Abschnitte der East Side Gallery. Am diesem Abend kann man dann live miterleben, wie Noir sein Werk an den 3,6 Meter hohen Teilen in T-Form vollenden wird. Diese Teile werden dann im Anschluss sechs Monate lang am Flughafen Berlin Tegel ausgestellt werden. Wer sich selbst auch einmal als „Mauer-Maler“ betätigen will, der kann das übrigens in Teltow tun.

Der Fall der Berliner Mauer markiert einen sehr wichtigen Punkt in der Geschichte Deutschlands und ebenso der ganzen Welt. Wir können also davon ausgehen, dass unsere Hauptstadt sich zum „silbernen“ Jubiläum nicht lumpen lassen und dementsprechend fröhlich feiern wird. Da lohnt sich doch ein Besuch, findet ihr nicht?