Reisen kann unglaublich viel Spaß machen, doch den Check-In und die Sicherheitskontrollen an Flughäfen, empfinden wir wohl alle mehr oder minder als eher nervig. Dennoch ist uns allen auch klar, dass diese Maßnahmen besonders wichtig sind und definitiv ernst genommen werden müssen. Am Flughafen in Frankfurt am Main war dies zuletzt leider nicht der Fall. Daraus und natürlich aus dem erhöhten Passagieraufkommen während der Feiertage resultieren längere Wartezeiten für alle Passagiere – ein Träumchen!

Artikelbild_Flugzeug_Stewardess_Crew

Frankfurter Flughafen fällt im Sicherheitstest durch

Die EU-Kommission konnte am Frankfurter Flughafen Sicherheitslücken bei der Passagierkontrolle aufdecken. Bei fast jedem zweiten Fake-Passagier wurden gefährliche Gegenstände im Gepäck übersehen. Dies liegt angeblich daran, dass die Röntgenbilder nicht richtig gedeutet werden können oder zu wenig Zeit vorhanden ist, um jeden Passagier gründlich zu checken. Obwohl an allen deutschen Flughäfen regelmäßig Sicherheitskontrollen durchgeführt werden, wurden nun solche Sicherheitslücken festgestellt. Es heißt, die Mitarbeiter seien nicht ausreichend geschult, weswegen der Flughafen erneute Schulungen für rund 2500 Mitarbeiter veranlasst hat.

a_flughafen_security

Längere Wartezeiten für Passagiere sind die Konsequenz

Die EU-Kommission droht angeblich damit, den Frankfurter Flughafen aufgrund der Sicherheitsprobleme als „Non-Schengen-Airport“ einzustufen. Das hätte zur Folge, dass Passagiere sich auf weitere Sicherheitskontrollen einstellen müssten. Aufgrund der lückenhaften Sicherheitschecks werden diese jetzt umso gründlicher durchgeführt, das Personal wird besser geschult, tausende werden nachgeschult und es sollen möglicherweise neue Kontrollen zur Sicherheit jedes einzelnen Passagiers eingeführt werden. Der Flughafen nimmt die Sicherheitslücken sehr ernst, deshalb wird nun intensiv an einer Verbesserung gearbeitet. Dies bringt natürlich längere Wartezeiten mit sich. Vielleicht keine schlechte Idee, wenn die Sicherheit am Frankfurter Flughafen verbessert werden kann – Augen zu und durch!

Google 2.0, Google Y, Silicon Valley

Das Prozedere: Alles für unsere Sicherheit

Viele von uns wissen gar nicht, was bei der Sicherheitskontrolle alles verlangt werden darf. Die Prozedur mit Jacke, Schmuck, Kopfbedeckungen oder eventuell weitere Kleidungsstücke ablegen, kennen wir ja schon. Wenn jedoch auf Nummer sicher gegangen werden muss, darf das Personal uns in eine Art Kabine führen und uns bitten, weitere Kleidungsstücke abzulegen. Wenn elektronische Geräte durch den Scanner gehen, darf das Sicherheitspersonal uns dazu auffordern diese anzuschalten. Falls der Akku leer sein sollte, stehen ausreichend Ladestationen am Flughafen zur Verfügung. Auch wenn im Handgepäck Gegenstände entdeckt werden, die möglicherweise nicht mitgeführt werden dürfen, müssen wir, wenn es verlangt wird, unseren kompletten Inhalt des Handgepäcks vorzeigen. Hier dient alles der Sicherheit und sollte daher unweigerlich geschehen. Wenn das Personal uns auffordert, ein Foto mit einer mitgeführten Kamera zu machen, müssen wir dies tun. Auch das dient der Sicherheit und ist offiziell gestattet. Am Münchener Flughafen wurde ein Passagier dazu aufgefordert, mit seiner Digitalkamera ein Foto zu machen. Der Mann weigerte sich jedoch und verpasste dadurch seinen Flug in die Ukraine – Pech gehabt! Was die Sicherheit angeht, müssen wir alle kooperieren und den Aufforderungen des Sicherheitspersonals nachkommen!

Artikelbild_airport_tablet_internet