Im Urlaub mit Kreditkarte zahlen ist mindestens genauso entspannend, wie die Auszeit vom Alltag an sich. Leider scheint es Kreditkarten jedoch wie Sand am Meer zu geben. Welches die Richtige für euch ist und worauf ihr beim Umgang mit dem Plastikgeld unbedingt achten müsst, erfahrt ihr hier.

„Baby, bitte mach dir nie mehr Sorgen um Geld – gib mir nur deine Hand, ich kauf dir morgen die Welt.“ Achja, schön wär’s, Cro. Aber eine Frage hätten wir da doch, lieber Panda-Rapper: „Sie kann sich kaufen, was sie wollte, doch nie hatte, denn ich hab jetzt die American Express, und zwar die Schwarze“ – ist das also das Geheimnis? Welche Vorteile eine Kreditkarte verspricht und was ihr über den Umgang mit dem Plastikgeld wissen müsst, habe ich euch einmal zusammengefasst.

Sparen mit Kreditkarte leicht gemacht

Bequem und weltweit einsetzbar | Modelle | Zusatzleistungen | Grundgebühr

Auslandsgebühren | Touristenfalle Landungswährung

Kreditkarte Hängematte ohne Sorgen

Damit das Bezahlen ganz leicht von der Hand geht

Dass man mit einer Kreditkarte vor allem im Ausland Geld sparen kann, ist längst kein Geheimnis mehr. Immer mehr von uns besitzen heutzutage eine (oder sogar mehrere) dieser Plastikkarten, um es sich im Urlaub, auf Geschäftsreisen oder auch im Alltag so einfach wie möglich zu machen. Je nachdem, für welches Modell man sich entscheidet, wird das Konto erst nach einigen Wochen belastet, was das Einkaufen noch mal einen Hauch lässiger von der Hand gehen lässt. Denken wir beispielsweise an die Visa- oder Mastercard, kommen uns all die kleinen Hinweisschilder an den Terminals und Bankautomaten in den Sinn, an denen das Bezahlen mit genau dieser Kreditkarte möglich ist. Weltweit ist dieses Bezahlsystem anerkannt und verbreitet, vorbei sind also die Zeiten, in denen wir unser Portemonnaie mit so viel Bargeld wie nur möglich vollstopfen mussten. Aber warum zur Hölle gibt es inzwischen so viele verschiedene Kreditkarten und wie um Himmels willen soll man sich da für eine entscheiden? Um euch aus diesem Angebots-Chaos zu helfen, möchte ich euch über Optionen aufklären, die ihr bei einer Entscheidung für das richtige Kreditkarteninstitut berücksichtigen solltet.

Für jeden Typ das passende Modell

Denken wir an eine Kreditkarte, so haben wir meist das klassische Modell vor Augen: Wir bezahlen – das Kreditinstitut tritt in Vorkasse. Einmal im Monat flattert eine Rechnung ins Haus, auf der alle getätigten Zahlungen aufgelistet sind, dessen Gesamtsumme wenige Tage später vom gekoppelten Girokonto abgezogen wird. Die Gefahr dabei ist jedoch, dass Shopaholics diese Variante gerne ausnutzen und schnell über die Stränge schlagen. Um also keine böse Überraschung zu erwarten und nach einem Rausch nicht im Minus zu landen, bietet die Debit-Kreditkarte Abhilfe: Bei dieser Art von Kreditkarte werden alle zu bezahlenden Beträge direkt vom gekoppelten Konto abgezogen. Eins und eins sind also schnell zusammengezählt – ausgegeben werden kann nur so viel, wie sich zeitgleich auch tatsächlich auf dem Konto befindet. Um sich an das Bezahlen mit Kreditkarte noch vorsichtiger heranzutasten, gibt es zudem das Modell der Prepaid-Kreditkarte. Das Verfahren ist vermutlich von anderen Prepaid-Produkten bekannt: Möchtet ihr über eine bestimmte Summe verfügen, müsst ihr diese vorerst einzahlen.

Kreditkarte Urlaub ohne bedenken

Welche Kreditkarte ist die Richtige für mich?

Sucht ihr im Internet nach einem Kreditkarteninstitut, werdet ihr innerhalb der ersten Sekunden feststellen: Anbieter gibt es wie Sand am Meer. Da ist es gar nicht so einfach, den richtigen für sich herauszusuchen. Während die einen damit werben, keine Jahresgebühr zu erheben, inkludieren andere wiederum jegliche Versicherungen, von denen man zum Teil im Leben noch gar nichts gehört hat. Daher ist es ganz wichtig, dass ihr euch bei all den Angeboten nicht blenden lasst, sondern abwägt, welche Zusatzleistung auch wirklich im Alltag für euch Sinn macht! Gehört das Online-Shopping beispielsweise zu euren Lieblingsbeschäftigungen, lohnt es sich nach einer Einkaufsversicherung Ausschau zu halten. Vielreisende profitieren hingegen eher von einer Reiserücktritts-Versicherung. Auch Kranken- und Rechtschutzversicherungen gehören längst zu möglichen Zusatzleistungen, ebenso wie Bonusprogramme, die durch den Erwerb von Prämien besonders beliebt machen. Klingt verlockend, oder? Aber nun überlegt mal in Ruhe: Braucht ihr diese Zusatzleistungen wirklich? Wie ihr nämlich wisst, gibt es auf dieser Welt nichts umsonst. Selbst, wenn es auf den ersten Blick so scheint, als wären diese Leistungen inklusive, so verstecken sich an irgendeiner anderen Stelle enorme Extrakosten.

Kostenfalle: Grundgebühr

Manche haben sie, manche haben sie nicht: eine Grundgebühr. Doch lasst euch nicht auf die falsche Fährte führen: Nur, weil manche Kreditkarten kostenlos sind, sind sie noch lange nicht die günstigsten. Denn Kosten kommen, wie ihr im Folgenden sehen werdet, noch genügend auf euch zu.

Kreditkarte Urlaub Gebühren

Auslandsgebühren beachten

Bezahlt ihr mit eurer Kreditkarte innerhalb der EU, so habt ihr meist Glück, und es fallen keine Gebühren an. Denn Gebühren, die im Ausland beim Bezahlen oder beim Abheben von Bargeld anfallen, beruhen meist auf Wechselgebühren, die das Kreditinstitut für euch aufnimmt. Seid ihr also zu Gast in einem Land, das nicht der EU angehört, und somit auf eine fremde Währung angewiesen (ganz gleich, ob ihr Geld abhebt oder aber einfach mit eurer Kreditkarte bezahlt), zahlt ihr zusätzlich einen bestimmten Prozentualwert der Transkation. Zwischen 0 und 2%, je nach aktuellem Wechselkurs, des zu zahlenden Betrages kommen beim Bezahlen mit Kreditkarte noch mal hinzu, sofern es sich um eine Fremdwährung handelt. Deutlich höher fällt hingegen die Gebühr aus, wenn ihr vor Ort Geld mit eurer Kreditkarte abheben möchtet. Stolze 1-5% werden auf diese Transaktion noch mal aufgeschlagen. Innerhalb der EU dürften solche Gebühren nicht anfallen – falls doch, so wird die Transaktion mit 1,5-2% belastet. Eine Liste der Kreditkarten ohne Auslandseinsatzgebühr findet ihr auf meinem Blog.

Ganz wichtig: In Landeswährung bezahlen!

Das Bezahlen mit der Kreditkarte außerhalb der EU wird ganz gerne schnell zur Touristenfalle. Nicht selten wird man nämlich gefragt, ob man den Betrag in Euro begleichen möchte. Klingt im ersten Moment super nett und einfach, denn so sieht man gleich, wie viel man in seiner Heimatwährung bezahlen muss. Doch genau dieses Verfahren, das sich „Dynamic Currency Conversion“ schimpft, ist die größte Touristenfalle überhaupt. Denn häufig wird ein viel höherer Wechselkurs berechnet, als tatsächlich aktuell ist, genauso gerne werden für den Aufwand der Umrechnung noch einmal 3-4% des Transaktionsbetrages aufgeschlagen. So können sich zusätzliche Kosten von bis zu 10% des ursprünglich zu entrichtenden Wertes einschleichen, um euch im wahrsten Sinne des Wortes abzuzocken. Tricky ist es, wenn euch der zu zahlende Betrag direkt in Euro angezeigt wird, ihr euch aber in einem Land außerhalb der EU befindet. Will man euch direkt in die Falle locken, solltet ihr erst Recht darauf beharren, in Landeswährung bezahlen zu dürfen.

Kreditkarte Urlaub Landeswährung

Was sich zunächst nach einer komplizierten Gebrauchsanweisung anhört, ist in Wirklich gar nicht schwer. Fühlt ihr euch mit eurer ersten Kreditkarte unsicher, dann entscheidet euch doch einfach für die Prepaid-Variante und übt im euren nächsten Urlauben das Bezahlen mit dem Plastikgeld. Je sicherer ihr mit der Zeit werdet, desto einfacher fällt euch die Handhabung und ihr habt all meine kleinen Tipps & Tricks im Kopf. Inspiration für euren nächsten Urlaub mit Kreditkarte holt ihr euch am besten in meinem Reisemagazin. Dort findet ihr neben den Reiseinspirationen auch weitere Tipps & Tricks für eure Reiseplanung: