Jedes Jahr kommen gut 30.000 Touristen nur nach Island, um die Insel auf dem Rücken der Islandponys zu erkunden. Die einzigartigen Lava-Landschaften lassen sich so einfach auf die beste Art erleben. Warum probiert ihr es nicht auch einmal aus?

Entdeckt die magische Insel während einer abenteuerlichen Reittour! Mehrtägige geführte Reittouren durch die bergige Landschaft sind enorm im Trend. Die zähen kleinen Islandpferde sind die unumstrittenen Stars der Insel. Fast 80 Reiterhöfe bieten das ganze Jahr Islandpferde Trekking an. Ob einen Tagesauflug oder einen Trip über mehrere Wochen – Pferdetrekking in Island ist ein absolutes Abenteuer.

Islandpferde Trekking – Ein echtes Abenteuer

Kleine, robuste Ponys | Trekkingtouren | Schafabstzrieb auf Island | Isländische Reitkultur

Islandpferde Trekking

Islandpferde – die kleinen robusten Wikingerponys

Die Islandpferde werden dafür geschätzt, dass sie so genügsam und zäh sind. Auf der Insel leben derzeit 80.000 Tiere – die meisten frei und wild. Sie gelten als mutig und arbeitswillig. Obwohl sie im Durchschnitt nur 1,30m bis 1,45m groß werden, können sie schwere Lasten und fast jeden erwachsenen Reiter mühelos tragen. Sie kommen in so gut wie allen Farbvariationen vor, die es bei Pferden gibt. Das Besondere an den Ponys ist jedoch ihre berühmte vierte Gangart: der Tölt. Er ist sehr bequem zum Sitzen und somit bestens geeignet für mehrtägige Ritte. Insgesamt haben die Isländer sogar 5 Gangarten: Schritt, Trab, Galopp, Tölt und Pass. Schon die Wikinger schätzten die kleinen, genügsamen Ponys als Begleiter und brachten sie im 8. Jahrhundert auf die Insel. Seitdem sind die robusten Tiere gar nicht mehr von der Insel wegzudenken.

Im Tölt vorbei an Schlammlöchern, Gletschern und Lavafeldern

Reiten auf Island ist mit den harmlosen Ausritten in Deutschland keinesfalls vergleichbar. Mit ein bisschen Abenteuerlust und ohne Scheu vor einfachen Unterkünften wird eine Reittour durch Island für euch sicher ein einmalig tolles Erlebnis. In Begleitung gut ausgebildeter Reiter könnt ihr die verschiedensten Ecken Islands mit ihren Höhepunkten erleben. Bei vielen Touren werdet ihr sogar von einer freilaufenden Herde begleitet, um nach ein paar Stunden das Pferd wechseln zu können, was das Feeling noch ein bisschen spezieller macht. Gemütlich töltend geht es vorbei an blubbernden Schlammlöchern, Vulkanen, schwarzen Stränden und eindrucksvollen Wasserfällen.

Angeboten werden Reittouren von unterschiedlicher Länge und wählbarem Schwierigkeitsgrad, es ist für jeden etwas dabei. Bei den längeren Trails kann es schon mal sein, dass man bis zu acht Stunden am Tag im Sattel sitzt. 50 Kilometer lang sind die Etappen im Schnitt, gute Kondition und Ausdauer sind bei Reiter und Pferd gefragt. Angeboten werden solche Touren zum Beispiel von Islenski Hesturinn, ganz in der Nähe der Hauptstadt Reykjavik. Eine einfache 2,5-stündige Tour kostet umgerechnet etwa 80€, eine 3-tägige Tour durch den Thingvellir Nationalpark kann man zum Beispiel für umgerechnet ca.1200 € machen.

Islandpferde Trekking

Beim Schafabtrieb im Westen Islands mit anpacken

Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, am alljährlichen Schafabtrieb auf Island aktiv teilzunehmen und die Farmer beim Zusammentreiben und Sortieren der Schafe zu unterstützen. Das ist ein schweisstreibendes, aber absolut isländisches Abenteuer inmitten herrlicher Natur. Jeden Sommer grasen ca. 500.000 Schafe im unbewohnten Hochland der Insel, jedes von ihnen ist knapp 100 Euro wert. Sobald sich der Winter nähert, schwingen sich die Schafzüchter mit ihren Helfern in den Sattel. Ohne die ausdauernden Pferdchen wäre der Abtrieb der Schafe gar nicht möglich. In dem Gebiet im Hochland, in dem die Schafe leben, gibt es nämlich keine Straßen. Eine 7-tägige Schafabtrieb-Tour bietet zum Beispiel das Ishestar Reitzentrum in Hafnarfjordur, nahe der Hauptstadt, für Touristen an. Im Norden der Insel auf dem Islandpferdegestüt Lýtingsstaðir in der Nähe von Akureyri kann man für 1100€ an einer solchen Tour teilnehmen. Macht einfach beim großen herbstlichen Abtrieb der Schafe aus dem Hochland ins Tal, dem sogenannten Réttir, mit, helft den Farmern, und habt ganz nebenbei noch einen besonderen Urlaub!

Traditionelles Islandpferde Trekking

Jetzt fragt ihr euch sicher, wie ein solches Pferdetrekking genau abläuft. Eigentlich ist das ganz einfach: Man reitet jeden Tag eine bestimmte Etappe und schlägt am Abend ein Nachtlager auf. Nach dem Ritt durch die isländische Wildnis stoßt ihr oft nur auf abgelegene Berghütten, wo ganz spartanisch ohne Wasser- oder Stromanschluss im Schlafsack auf dem Boden übernachtet wird. Bevor ihr euch schlafen legen könnt, müssen aber erst die Ponys versorgt werden. Den alten isländischen Traditionen nach ist es Brauch, die Pferde am Ende des Tages gemeinsam zu versorgen und anschließend zusammen zu kochen und zu singen. So werdet ihr schnell ein Teil der isländischen Reitkultur. An einigen Übernachtungsorten gibt es sogar natürliche heiße Quellen, wo man die überanstrengten Muskeln entspannen und sich aufwärmen kann. Die meisten Veranstalter bieten Vollpension mit Frühstück, Picknick und Abendessen an, das auf Packpferden mitgenommen wird.  Je nachdem wo ihr die Tour macht, reitet ihr beispielsweise durch die mondartige Landschaft des Hochlands, entlang der Gletscherzungen, Küstenlinie, usw. Doch ganz egal, wo auf der Insel ihr euch befindet – die Landschaft ist überall toll und bietet ein einmaliges Urlaubserlebnis!

Islandpferde Trekking

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