Von Marokko aus ging es für Praktikantin Mara weiter auf die beliebten Kanarischen Inseln. Nach zwei schönen Tagen auf Gran Canaria stand als nächstes Fuerteventura auf dem Plan. Was sie dort erlebt und wie ihr das Hotel Best Age gefallen hat, erfahrt ihr hier.

Gestartet habe ich meine Tour im Rahmen des Praktikums meines Lebens dieses Mal im Osten Afrikas, genauer gesagt in Marrakesch in Marokko. Von dort ging mein Trip weiter auf die Kanarischen Inseln und ich verbrachte zunächst eine Nacht in Gran Canaria. Anschließend flog ich auf die wunderschöne Insel Fuerteventura.

Mein Hotel, in dem ich zwei Nächte auf Fuerteventura unterkam, hieß „Hotel Best Age“, was ich mit dem Durchschnittsalter der Gäste assoziierte, welche lustigerweise wohl größtenteils in ihren besten Jahren waren.

Best Age (5)

Auf einem Hügel gelegen mit Blick aufs Meer

Der Hotelkomplex liegt 1,6 Kilometer vom Meer entfernt auf einem Hügel, sodass man trotz der Entfernung einen schönen Blick aufs Meer hat. Mit seinen 202 Zimmern ist das Hotel recht groß und da es 1996 gebaut wurde, nicht mehr das allerneuste, doch vor vier Jahren wurde zum wiederholten Mal renoviert, sodass man sich dort rundum wohlfühlen kann.

Zimmer mit eigener Terrasse, Spa-Bereich & mehr

Die Zimmer sind im rustikalen spanischen Stil eingerichtet und gänzlich in hellblau gehalten. Jedes Zimmer hat eine eigene kleine Terrasse oder einen Balkon. Die gesamte Hotelanlage strotzt zwar nicht gerade vor Sauberkeit – ein wenig Staub hier und da – was für mich aber noch verkraftbar war. Das Hotel verfügt über ein kleines Fitnessstudio, einen Spa-Bereich mit Schwimmbecken, einen kleinen Whirlpool und eine Sauna. Es werden verschiedene Massagen angeboten, die man im Voraus buchen muss. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Tischtennis, Squash, Boccia und sogar Minigolf zu betreiben.

Großer schöner Pool und Shuttles zum Meer
Der riesige Pool des Hotels ist sehr schön angelegt und lädt definitiv zum Schwimmen und in der Sonne relaxen ein. Wer lieber ans Meer will, kann eines der stündlich fahrenden Shuttles nehmen, für die man sich im Vorfeld anmelden muss. Für den Fall, dass man keine Lust hat, auf das nächste Shuttle zu warten, besteht die Möglichkeit, für circa 4 Euro ein Taxi zu nehmen.

Schöne Strände in Costa Calma
Der Sotavento Beach in Costa Calma zieht sich circa 5 Kilometer die Küste entlang und hat mir sehr gut gefallen, da er größtenteils noch sehr naturbelassen ist. An dieser Stelle sei angemerkt, dass FKK-Freunde hier auf ihre Kosten kommen können. An einigen Strandabschnitten ist die Mehrheit der überwiegend deutschen Urlauber komplett textilfrei, an anderen ist es bunt gemischt. Wer sich daran stört, muss gegebenenfalls etwas weiter laufen, um einen FKK-freien Strandabschnitt zu finden.

Mara_PDL_Sotavento Beach

Deutschsprachiges Personal an der Rezeption
Die Rezeption war rund um die Uhr besetzt und der größte Teil der Angestellten sprach sehr gut Deutsch, was die Kommunikation erheblich vereinfachte. Der Service war soweit gut, die Angestellten waren sehr kompetent, freundlich und gaben bereitwillig Auskunft zu sämtlichen Anliegen.

Großes Frühstücksbuffet und Themenbuffets zum Abendessen
Reichhaltige Buffets zum Frühstück und Abendessen führten zur allgemeinen Zufriedenheit unter den überwiegend deutschen Gästen. Im Vergleich zu den Hotels, in denen ich bisher war, war das Abend-Buffet etwas Besonderes, da es jeden Tag an ein anderes Thema angepasst war. Bei mir war die „Asia Night“ angesagt: Der Speisesaal war nett im asiatischen Stil dekoriert und passend dazu gab es zahlreiche Gerichte aus verschiedenen asiatischen Ländern.

BEWERTUNG:
Lage ★ ★ ★
Hotel & Zimmer ★ ★ ★
Sauberkeit ★ ★ ★
Service ★ ★ ★ ★
Essen ★ ★ ★ ★
Preisleistungsverhältnis ★ ★ ★ ★

Pico de las Zarzas – der höchste Berg Fuerteventuras

Die Challenge, die ich für meine Zeit auf den Kanarischen Inseln aufgetragen bekam, hat mir besonders zugesagt: Ich sollte den Pico de las Zarzas besteigen, der mit seinen 807 Metern der höchste Berg Fuerteventuras ist. Also habe ich die Route ausfindig gemacht, zwei große Wasserflaschen in den Rucksack gepackt, bin von Costa Calma weiter südlich nach Morro Jable gefahren und schon ging es los. 

Der insgesamt circa 16 Kilometer lange Wanderweg (Auf- und Abstieg zusammengefasst) ist gut ausgeschildert, sodass es leicht war, die Route zu finden. Der Weg beginnt in etwas karger Umgebung, die ein wenig an eine Marslandschaft erinnert. Mit jedem Kilometer, den ich zurücklegte, veränderte sich die Landschaft um mich herum. Während die ersten Kilometer von Wüstenlandschaft und Geröll geprägt waren, wurde es unerwarteterweise immer grüner je höher ich wanderte. Auf meinem Pfad zum Gipfel begegneten mir viele Bergziegen, die munter vor sich hin grasten und mühselig vereinzelte Gräser und Blätter von der kargen Vegetation abrupften. Im Normalfall schafft man den Aufstieg in circa drei Stunden, ich brauchte deutlich länger, da ich mehrere Stopps einlegte, um die unglaubliche Aussicht zu genießen und ein paar Fotos zu schießen.

Atemberaubende Aussicht auf dem Gipfel

Die letzten Meter zum Gipfel legte ich im Laufschritt zurück und dann war ich ganz oben: Vor mir ging es hunderte Meter in die Tiefe, und der Blick auf den Atlantischen Ozean, der sich vor mir erstreckte, machte mir erst bewusst, dass ich bei meinem Aufstieg einmal die komplette Insel Fuerteventura in ihrer Breite durchquert hatte und mich jetzt nicht mehr an der Ost-, sondern an der Westküste befand. Ich war hin und weg von der fantastischen Aussicht und die verbleibende Zeit auf dem Gipfel verging viel zu schnell. Als die Sonne sich bereits gemächlich dem Horizont näherte, realisierte ich, dass ich mich schleunigst an den Abstieg machen sollte, um nicht die letzten Kilometer im Dunkeln absteigen zu müssen.

 Vor mir ging es hunderte Meter in die Tiefe… 

Also rannte ich mehr als dass ich ging, soweit das die Strecke zuließ, und konnte nebenbei noch einen atemberaubend schönen Sonnenuntergang beobachten.

Ich weiß zwar nicht wie, aber im Endeffekt gelang es mir, den Abstieg statt in den normalerweise veranschlagten zweieinhalb Stunden in gerade mal einer Stunde und fünfzehn Minuten zu bewältigen. Dementsprechend geschafft war ich, als ich mit zitternden Beinen unten angelangt war – kein Wunder, wenn man 8 Kilometer und über 800 Höhenmeter laufend zurücklegt.

Pico de las Zarzas_Wanderung_Mara PDL

Bye bye Fuerteventura – Ab nach Lanzarote

Fuerteventura hat mir persönlich sehr gefallen und ich kann mir gut vorstellen, hier auch privat Urlaub zu machen. Dann würde ich mir auf alle Fälle einen Mietwagen buchen und über die komplette Insel cruisen, um jeden noch so entlegenen Strand oder Küstenabschnitt ausfindig zu machen. Weitere Tipps für die wunderschöne Kanareninsel Fuerteventura findet ihr wie immer im Reisemagazin.

Ihr könnt euch jetzt schon auf die Fotos von meinem nächsten Ziel freuen – von Fuerteventura geht es für mich nämlich mit der Fähre nach Lanzarote!

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