++ 12.45 Uhr: Der Co-Pilot der verunglückten Germanwingsmaschine soll am Tag des Absturzes krankgeschrieben gewesen sein. So heißt es in einer Presseerklärung der leitenden Oberstaatsanwaltschaft Düsseldorf. Hier die neusten Informationen im Wortlaut:

„Die Maßnahmen haben nicht zur Auffindung eines sog. Abschiedsbriefes oder Bekennerschreibens geführt. Ebenso wenig haben sich Anhaltspunkte für einen politischen oder religiösen Hintergrund des Geschehens ergeben.

Allerdings wurden Dokumente medizinischen Inhalts sichergestellt, die auf eine bestehende Erkrankung und entsprechende ärztliche Behandlungen hinweisen. Der Umstand, dass dabei u.a. zerrissene, aktuelle und auch den Tattag umfassende Krankschreibungen gefunden wurden, stützt nach vorläufiger Bewertung die Annahme, dass der Verstorbene seine Erkrankung gegenüber dem Arbeitgeber und dem beruflichen Umfeld verheimlicht hat. „

Weitere Infos dazu auf folgender Webseite: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/13248/2983919/pol-d-presseerklaerung-ii-der-staatsanwaltschaft-duesseldorf-absturz-des-fluges-4u-9525-ueber-den

27.3.2015

++ 14.40 Uhr: Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa, bestätigt die Angaben der Staatsanwaltschaft. Er erklärt, wie genau die Eignungsprüfung der Cockpit-Crew verläuft und dass alle Piloten „sehr, sehr genau“ ausgewählt würden.

Eine mehrmonatige Unterbrechung der Ausbildung des Co-Piloten der Germanwings-Maschine ist nachgewiesen, danach habe er nach einer erneuten Eignungsprüfung die Ausbildung fortgeführt. Der Co-Pilot habe alle Tests & Checks bestanden – seine fliegerischen Leistungen seien einwandfrei gewesen.

Spohr stärkt seinen Piloten den Rücken und spricht ihnen noch einmal sein volles Vertrauen aus. Daran werde sich auch jetzt nichts ändern. Ein solche Situation wie sie ziemlich wahrscheinlich in der Germanwings-Maschine stattgefunden habe, sei nicht vorhersehbar und auch nicht zu unterbinden.

++ 13.35 Uhr: Sofort kursieren Namen, Adressen und angebliche Fotos des Co-Piloten im Netz. Es sollen bereits Polizisten am Wohnhaus des Mannes sein, um die Privatsphäre der Angehörigen zu schützen. Urlaubsguru.de wird hier aus Rücksicht auf Angehörige keinerlei weitere Infos oder gar Fotos zum Co-Piloten präsentieren.

+ 13.16 Uhr: Anhand von Geräuschen im Cockpit können die Umstände scheinbar sehr gut nach empfunden werden. Der Pilot soll laut Staatsanwaltschaft das Cockpit verlassen haben, vermutlich um das WC aufzusuchen. Bei seiner Rückkehr sei die Tür verschlossen gewesen. Nach ersten Klopf-Versuchen habe der Pilot dann versucht, die Tür aufzubrechen. Während dieser Zeit und bis zum Aufprall habe der Co-Pilot im Cockpit relativ normal weitergeatmet. Reaktionen vom Tower seien zu hören, die Atmung des Co-Piloten lässt den Schluss zu, dass dieser durchaus bewusst handelte.

Terroristische Absichten werden nicht angenommen. Der Co-Pilot, erst seit einigen Monaten im Einsatz, sei bisher nicht auffällig geworden.

++ 13.06 Uhr: Die Meldungen überschlagen sich. Es gibt Meldungen, dass der Co-Pilot den Absturz bewusst herbei geführt haben soll. Er habe den Piloten aus dem Cockpit ausgesperrt und dann den Sinkflug eingeleitet.

++ 11.02 Uhr: Germanwings gibt auf der Webseite des Unternehmens folgendes zu diesen neuen Informationen bekannt: „Es gibt Medienberichte, nach denen einer der Piloten das Cockpit verlassen haben soll und anschließend nicht mehr hineingelangt sei. Wir haben derzeit keine Informationen der zuständigen Behörden vorliegen und können diesen Bericht in der New York Times weder bestätigen noch dementieren. Wir werden uns bemühen, weitere Informationen zu bekommen und werden uns nicht an Spekulationen beteiligen. Die Ermittlung der Unfallursache obliegt den zuständigen Behörden. “ Es soll am späten Mittag noch einmal einen Pressekonferenz geben.

++ 07.48 Uhr: Die New York Times berichtet, dass Ermittler bereits erste Erkenntnisse aus der Auswertung des Stimmrekorders hätten ziehen können. Demnach sollen die Piloten zunächst entspannt miteinander gesprochen haben. Danach sei das Geräusch eines zurückgeschobenen Sitzes zu hören und das Klicken einer Tür. Später sollen Klopfgeräusche zu vernehmen sein. Die NY Times schreibt, dass sich zum Zeitpunkt des Unglücks vermutlich nur ein Pilot im Cockpit befunden habe. Heute im Laufe des Tages werden sicherlich weitere Ergebnisse bekannt gegeben.

 

++ 20.53 Uhr: Die Helfer am Unglücksort mussten ihre Bergungsarbeiten mit Einbruch der Dunkelheit unterbrechen. Nur 5 Gendarmen der französischen Polizei bleiben am Wrack, um es vor Beobachtern zu schützen. Im frühen Morgengrauen werden sich die Rettungsmannschaften wieder auf den Weg ins Gebirge machen.

++ 17.37 Uhr: Die Aufzeichnungen des Rekorders seien verwertbar gewesen. Eine Tondatei sei ausgelesen worden. Genaueres könne man allerdings nicht sagen. Stattdessen werden erste Ergebnisse in wenigen Tagen erwartet. Solange werde es dauern, bis die Inhalte ausgewertet seien.

++ 17.05 Uhr: Die französische Luftfahrtbehörde gibt in diesem Moment ein erstes Statement zum Stimmrekorder ab.

++ 16.59 Uhr: Angela Merkel ist sichtlich betroffen. Sie dankt den zahllosen Helfern, die sich derzeit am Absturzort und in der Umgebung aufhalten. Merkel richtete ihre Worte direkt an die Angehörigen. Diese sollen wissen, dass alles für sie vorbereitet ist. Sie sollen wissen, dass man sie willkommen heißen wird. Gelebte deutsch-französische Freundschaft – das ist für Merkel klar spürbar. Man habe sich gemeinsam informiert, sich Zeit genommen um mit den Helfern zu sprechen. Egal ob Frankreich, Deutschland oder Spanien – alle Länder stehen in dieser Zeit Schulter an Schulter, das ist es, was die Regierungschefs hier zeigen.

++ 16.53 Uhr: Präsident Hollande richtet bei der Pressekonferenz als erster die Worte an die Presse. Er bestätigt, dass es keinerlei Chance gibt, noch Überlebende zu finden. Die Regierungschefs haben mit Hinterbliebenen gesprochen und Hollande verspricht, alle möglichen Mittel zur Verfügung zu stellen, die nötig sind, um aufzuklären, was genau passiert ist.

++ 16.49 Uhr: Offenbar wurde die Hülle der zweiten Blackbox gefunden. Allerdings soll sie  noch schwerer beschädigt sein als der Stimmrekorder. Der Inhalt der Box schein jedoch noch zu fehlen.

++ 16.15 Uhr: Derzeit sollen 5 Hubschrauber, 200 Feuerwehrleute und 500 Polizisten an den Bergungsarbeiten beteiligt sein. Die Regierungschefs lassen sich genau über die Entwicklungen informieren. Bisher fehlt noch die zweite Blackbox, der Flugschreiber. Dieser enthält alle Daten über den Zustand des Flugzeugs und könnte wichtige Informationen über die Absturzursache liefern.

++ 16.10 Uhr: In wenigen Minuten startet die Pressekonferenz von Angela Merkel, Francois Hollande und Mariano Rajoy.

++ 14.46 Uhr: Angela Merkel hat sich gemeinsam mit dem französischen Präsident Hollande einen ersten Überblick über die Absturzstelle verschafft. Rund 5 Minuten kreiste der Helikopter mit den Staatschefs über der Schlucht. In einigen Minuten wird es eine Pressekonferenz geben.

++ 13.20 Uhr: Germanwings-Chef Winkelmann sagte in einer Pressekonferenz, dass unter den Opfern 72 Deutsche gewesen gewesen sein sollen. Außerdem hätten Passagiere aus Spanien, Kolumbien, Mexiko, Japan, Dänemark, Israel, dem Iran, Argentinien, den Niederlanden, Venezuela, den USA, Australien und Belgien im Flieger gesessen.

++13.00 Uhr: Es gibt bereits erste Bilder des Stimmrekorders. Der Schaden durch den Aufprall ist nicht zu übersehen.

++ 11.55Uhr: Carsten Spohr, Lufthansa Vorstandsvorsitzender, findet passende und eindrückliche Worte. Er habe in Frankfurt gemeinsam mit Crewmitgliedern die Schweigeminute abgehalten und sei ergriffen gewesen von der emotionalen Situation. Er selbst werde jetzt nach Düsseldorf und später nach Barcelona aufbrechen. Morgen werde es weiterhin Sondermaschinen von Düsseldorf und Barcelona nach Marseille geben, die Angehörige zu ihren Familien bringen werden. ++ 11.50 Uhr: Der Stimmrekorder, der sich bereits in Paris befindet, wird untersucht. Schon heute Nachmittag solle es erste Ergebnisse geben. Um 16 Uhr gibt es dazu eine Pressekonferenz. ++ 11.20 Uhr: Der Regierungsflieger mit Angela Merkel und Hannelore Kraft ist soeben gestartet. In Absprache mit den Angehörigen werden sie sich gemeinsam an die Unglücksstelle begeben. Alle Angehörigen wollen die Chance haben, dort zu trauern, wo ihre Familien zuletzt am Leben waren. ++ 11.17 Uhr: Schulministerin Löhrmann hat in Haltern bei einer Pressekonferenz ihr Mitgefühl ausgedrückt. Sie steht den Schülern, aber auch den Lehrern und dem Schulleiter seit dem Morgen zur Seite. ++ 10.47 Uhr: Es gibt erste Augenzeugen aus einem kleine Örtchen ganz in der Nähe der Unglücksstelle. Diese geben an, sich über die niedrige Flughöhe der Maschine gewundert zu haben. Den Aufprall jedoch haben sie nicht verfolgt.

++ 10.17 Uhr: Germanwings hat weitere Hotlines eingerichtet. Hier nochmal eine Übersicht:

    • gebührenfrei aus Deutschland (deutschsprachig): 0800 11 33 55 77
    • gebührenfrei aus Österreich, Schweiz und Luxemburg (deutschsprachig): 00800 11 33 55 77
    • für Anrufer aus Spanien (spanischsprachig): 900 808 890
    • für Anrufer aus Frankreich (französischsprachig): 0800 90 90 95
    • gebührenfrei für Anrufer aus UK (englischsprachig): 0800 014 8904
    • Internationale Nummer (englischsprachig): +1 407 362 0632 (gebührenpflichtig)

 

++ 10.15 Uhr: Abgesehen von einer Flugstreichung will Germanwings heute den regulären Flugplan fliegen. Da einige Crewmitglieder um ihre Kollegen trauern, werden sie heute von Kollegen der Lufthansa, aber auch von Air Berlin und TuiFly vertreten. Offensichtlich stehen sich die Crewmitglieder, aber auch die Konzerne selbst, in diesen Tagen ungefragt zur Seite.

++ 09.45 Uhr: Um 10.53 Uhr will der Lufthansa-Konzern der Opfer des Absturzes gedenken. Es wird eine weltweite Schweigeminute geben.

++ 09.35 Uhr: Gegen 11.45 Uhr will Bundesverkehrsminister Dobrindt vor dem Verkehrsausschuss über seine Erkenntnisse von der Unglücksstelle berichten.

++ 09.30 Uhr: Im Laufe des Tages werden mehrere Stellungnahmen erwartet. Um 11 Uhr will sich die Staatsanwaltschaft Marseilles mit neuen Erkenntnissen melden. Außerdem will auch ein Vertreter der Stadt Haltern vor die Presse treten. Bereits gestern nachmittag hatte sich der Bürgermeister mit einem Statement zu Wort gemeldet. Die Eltern und Mitschüler der verunglückten Schüler sind geschockt und fassungslos. Die Schule soll heute nicht ausfallen, sondern für alle Schüler geöffnet sein, die sich zusammenfinden möchten. Seelsorger und Psychologen sind vor Ort und kümmern sich um Kinder und Lehrer.

++ 09.20 Uhr: Spekulationen darüber, ob Germanwings-Piloten aus Sicherheitsbedenken ihre Flüge nach dem Absturz nicht angetreten haben, werden von Jörg Handwerg, dem Sprecher der Vereinigung Cockpit zurückgewiesen. ++ 09.07 Uhr: Die Bergungsarbeiten können am heutigen Vormittag fortgesetzt werden. Die Witterungsbedingungen lassen Arbeiten am Unglücksort zu. Viele Helfer werden mit Helikoptern nach Barcelonette im Departement Alpes-de-Hautes-Provence gebracht.

++ 09.00 Uhr: Einige Germanwings-Flüge mussten nach dem Absturz des Airbus A320 am Boden bleiben. Die Besatzungsmitglieder weigerten sich, ihren Dienst anzutreten. Als Grund gaben sie persönliche Gründe an.

++ 08.55 Uhr: Die französische Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Das soll im Falle eines Flugzeugabsturzes gängige Praxis sein.

++ 08.33 Uhr: Mittlerweile gibt es Bilder der Absturzstelle. Inmitten der Alpen bahnen sich die Helfer einen Weg durch die Trümmer. Es ist erschreckend, wie weit die Wrackteile im Areal verstreut sind. Heute will Angela Merkel sich vor Ort einen ersten Eindruck verschaffen. Alles Infos zum gestrigen Tag hier kompakt zusammengefasst:

++ 08.21 Uhr: Lufthansa CEO Carsten Spohr via Twitter: „Der Anblick der Unfallstelle war erschütternd. Wir sind in tiefer Trauer. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer. Germanwings und Lufthansa werden alles tun, um unkompliziert und schnell zu helfen. Wir werden, sobald es geht, den Angehörigen ermöglichen auch vor Ort zu trauern.“

++ 08.20 Uhr: Rettungskräfte haben den Cockpit Voice Recorder geborgen. Dieser soll beschädigt, aber trotzdem auswertbar sein.

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++ 19.34 Uhr: Auch US-Präsident Obama hat Angela Merkel sein tiefstes Beileid ausgesprochen.

++ 17.24 Uhr: Der französische Innenminister hat das Gebiet mit dem Helikopter überflogen und berichtet von einem Bild des Horrors. Überall würden Wrackteile herumliegen. Die Schlucht, in die das Flugzeug gestürzt sein soll, sei ein Trümmerfeld. Morgen früh will Angela Merkel ins Gebiet reisen um sich vor Ort zu informieren. ++ 16.46 Uhr: Das unten getwitterte Bild soll eine Fälschung sein. Vermutlich werden im Laufe des Spätnachmittags und auch in den nächsten Tagen noch einige gefälschte Bilder und Informationen kursieren. ++ 16.30 Uhr: Mittlerweile soll es erste Fotos von der Absturzstelle geben. Das Gebiet ist mit Fahrzeugen kaum befahrbar. Mit dem Hubschauber sollen die ersten Fotos aufgenommen worden sein.

++ 16.15 Uhr: Bundespräsident Gauck, der gerade in Peru weilt, bricht seine Auslandsreise ab und fliegt nach Deutschland zurück. In einer Ansprache wandte sich Gauck schon an die Angehörigen und sprach ihnen sein Beileid aus. Sichtlich bewegt zeigte er sich in seiner Stellungnahme.

++ 16.10 Uhr: Mittlerweile hat sich die Befürchtung bestätigt. 16 Schüler einer 10. Klasse und zwei Lehrer, die an einem Austausch in der Nähe von Barcelona teilgenommen hatten, sind unter den Opfern. Auf der Facebookseite des Joseph-König Gymnasiums, einer Europaschule, gibt es bereits erste Beileidsbekundungen.

++ 15.35 Uhr: Die ersten Rettungskräfte und Mitglieder der Gendarmerie bereiten sich im südfranzösischen Seyne bereits auf einen Großeinsatz vor, können aufgrund der schwer erreichbaren Alpenregion bisher allerdings noch nicht die genaue Absturzstelle betreten.

++ 15.22 Uhr: Laut aktueller Angaben sollen mindestens 67 Deutsche an Bord des abgestürzten Airbus A 320 gewesen sein, darunter wohl eine Schülergruppe aus Haltern (NRW).

++ 15.00 Uhr: Bei der Pressekonferenz der Lufthansa-Tochterfirma Germanwings betont Thomas Winkelmann, Geschäftsführer der Germanwings, dass dies ein sehr schwieriger Tag für alle Betroffenen und Angehörigen sei. Um 10.01 Uhr hat das Flugzeug den Flughafen von Barcelona verlassen. Er bestätigt nochmals, dass 144 Passagiere an Bord waren, darunter 2 Babys, sowie 6 Besatzungsmitglieder. Das Flugzeug, so die aktuellen Erkenntnisse, hat um 10.45 Uhr seine vorgegebene Flughöhe erreicht, allerdings ging es bereits nach etwa einer Minute in den Sinkflug. Dieser Sinkflug, so aktuelle Erkenntnisse, hat acht Minuten gedauert. Der Kontakt zu den Fluglotsen ist auf einer Höhe von 6000 Fuß  um etwa 10.53 Uhr abgebrochen. Es handelte sich um ein Flugzeug vom Typ A320, welches gestern, am 23. März, einen letzten Sicherheitscheck hatte. Der letzte reguläre Groß-Check hat ebenfalls, wie vorgegeben, im Sommer 2013 stattgefunden. Ein Team der Germanwings ist zurzeit am Flughafen Düsseldorf unterwegs, um die Angehörigen zu informieren. Viele Mitarbeiter der gesamten Lufthansa Group sind zurzeit auf dem Weg zur Unfallstelle, um schnellstmöglich und möglichst genau die Ursache des Absturzes herauszufinden. Das Wichtigste sei nun aber das tiefste Bedauern, um alle die Opfer sowie die Anteilnahme für all die Angehörigen.

++ 14.45 Uhr: Auch Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG Carsten Spohr meldet sich zu Wort und betont, wie tief betroffen alle Mitarbeiter der Germanwings und der Lufthansa sind. Mit Gedanken seien sie natürlich bei allen Angehörigen dieses Unglücks. Er selbst wird sich noch heute auf den Weg zur Absturzstelle machen. Sobald es neue Informationen gibt, wird er die Öffentlichkeit selbstverständlich direkt informieren.

++ 14.42 Uhr: Laut neusten Angaben soll sich unter den Passagieren eine deutsche Schulklasse befunden haben, die an einem Austauschprogramm teilgenommen haben soll.

++ 14.30 Uhr: Bei einer Pressekonferenz in Berlin drückt Angela Merkel ihre Anteilnahme aus und wirkt sehr bestürzt. Ihre Gedanken sind zurzeit bei all den trauernden Angehörigen sowie bei den Opfern, zu denen sowohl viele Deutsche als auch nach aktuellen Angaben rund 45 Spanier gehören. Sie hat all ihre Termine abgesagt und möchte morgen mit Hannelore Kraft nach Südfrankreich fliegen, um sich vor Ort selbst ein Bild zu machen.

++ 14.22 Uhr: Auf der Webseite von Germanwings wird jeglicher Service zurzeit eingestellt. Es erscheint eine Meldung, die das Unglück offiziell bestätigt und die Anteilnahme aller Mitarbeiter der Germanwings und der Lufthansa ausdrückt. Zudem wird nochmals auf die kostenfreie Service-Hotline für alle Angehörigen verwiesen.

++ 14.12 Uhr: Alexander Dobrint, Bundesverkehrsminister äußert sich. Er bestätigt, dass deutsche Experten der Fluguntersuchung auf dem Weg zur Unfallstelle sind. Er selbst macht sich auch auf den Weg.

++ 13.59 Uhr: Deutsche Behörden sollen keine Hinweise auf einen terroristischen Anschlag gehabt haben. Das zumindest meldet die dpa. Die Maschine soll einen 10 minütigen Notfall-Sinkflug eingeleitet haben, bevor sie von den Radarschirmen verschwand. Ein Sicherheitsrisiko sei der Überflug über die Alpen nicht, bestätigt ein Pilot im Interview.

++ 13.55 Uhr: Gleich vier Pressekonferenzen wird es in der kommenden Stunde geben. Zunächst melden sich Lufthansa und Flughafen Düsseldorf zu Wort, kurz danach wird Angela Merkel vor die Presse treten. Um 15 Uhr folgt dann eine erste Pressekonferenz von Germanwings in Köln.

++ 13.47 Uhr: Der Bundes-Verkehrsminister soll bereits auf dem Weg nach Frankreich sein.

++ 13.45 Uhr: Germanwings mit einem ersten Statement: „UPDATE: Wir müssen leider bestätigen, dass Flug 4U9525 auf dem Flug von BCN nach DUS über den französischen Alpen verunglückt ist. Es handelt sich um ein Flugzeug vom Typ A320. An Bord waren 144 Passagiere und 6 Crew-Mitglieder. Lufthansa und Germanwings haben eine Telefon-Hotline geschaltet: Unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 11 33 55 77 können sich Angehörige von Fluggästen melden und werden dort betreut. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Germanwings und der Lufthansa sind in tiefer Betroffenheit mit ihren Gedanken und Gebeten bei den Angehörigen und Freunden der Passagiere und Besatzungsmitglieder.“

++ 13.37 Uhr: Das Absturzgebiet ist sehr schwer zugänglich. Fahrzeuge können gar nicht bis in die Region vordringen. Obwohl es unwahrscheinlich ist, dass es Überlebende gibt, versuchen die Rettungskräfte, die Maschine so schnell wie möglich zu erreichen.

++ 13.36 Uhr: Die Ankunftstafeln am Flughafen Düsseldorf zeigen den Germanwings-Flug aus Barcelona sogar noch an. Die Information zum Ankunftsgate fehlt.

++ 13.33 Uhr: Die Reaktionen bei Twitter überschlagen sich. Viele Informationen sind nicht bestätigt, doch sekündlich werden neue Tweets abgesetzt.

++ 13.30 Uhr: Der spanische Ministerpräsident kann leider keine weiteren Informationen geben. Ähnlich wie Angela Merkel hat auch er all seine weiteren Termine abgesagt. Die Kanzlerin hat bereits mit den Regierungschefs von Frankreich und Spanien telefoniert und wird sich in den weiteren Stunden um alle weiteren Infos bemühen.

++ 13.15 Uhr: Am Flughafen Düsseldorf werden Angehörige von Notfallseelsorgern, der Feuerwehr und der Polizei betreut. Auch der Flughafen Düsseldorf hat eine Krisen-Hotline eingerichtet: Unter 0800-7766350 können sich Angehörige informieren. 

++ 13.13 Uhr: Die Piloten sollen in den letzten Minuten noch einen Notruf abgesetzt haben. Die Maschine war bereits mit Verspätung gestartet. Große technische Probleme soll es nicht gegeben haben. Das Wetter soll ebenfalls gut gewesen sein.

++13.04 Uhr: Das Auswärtige Amt hat eine Krisen-Hotline eingerichtet. Unter 030 -5000 3000 können sich Angehörige informieren. Nach Angaben französischer Medien ist eine Maschine der Lufthansa-Tochter Germanwings über Südfrankreich abgestürzt. Der Airbus 320 (Flugnummer 4U9525) war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf. Ersten Angaben zufolge sollen 142 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder an Bord gewesen sein. Die Webseite von Germanwings ist derzeit nicht erreichbar, allerdings hat die Airline ein erstes Statement bei Twitter veröffentlicht. Darin heißt es: „INFO: Die aktuellen Medienberichte sind uns seit kurzem bekannt. Noch liegen uns dazu gesicherten eigenen Informationen vor. Sobald bestätigte Einzelheiten verfügbar sind, informieren wir die Medien unverzüglich. Wir verweisen in dieser Situation auf unsere ständig aktualisierte Internetseite.“ Absturzstelle soll Digne in Südfrankreich sein. Glaubt man den sekündlich aktualisierten Meldungen, dann wurden bereits Trümmerteile gesichtet. Was genau zum Absturz geführt hat, ist derzeit nur zu erahnen. ansturz germanwings