Heute vor genau einem Jahr erreichte uns die erschütternde Nachricht: Ein Flugzeug der Lufthansa-Tochter Germanwings ist in den französischen Alpen abgestürzt. 150 Menschen ließen dabei ihr Leben.

Prads-Haute-Bléone, 24. März 2015, 10:41 Uhr Ortszeit: Der offensichtlich psychisch kranke Co-Pilot der Germanwings-Maschine, Andreas Lubitz, 27 Jahre alt, steuert den Airbus A 320 absichtlich gegen einen Felsen im französischen Massiv des Trois-Évêchés im südfranzösischen Département Alpes-de-Haute-Provence. Die Maschine des Fluges 4U9525, die sich auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf befand, zerschellt auf dem Gebiet der Gemeinde Prads-Haute-Bléone. Relativ schnell erreicht die Angehörigen, die währenddessen am Düsseldorfer Flughafen stehen, um ihre Verwandten, Freunde und Bekannten zu empfangen, diese schockierende Nachricht. Bereits kurze Zeit später werden auch schon die schlimmsten Befürchtungen zur traurigen Gewissheit: Keiner der insgesamt 150 Insassen, darunter auch 16 Schüler und 2 Lehrerinnen eines Gymnasiums aus Haltern, hat diesen verheerenden Absturz überlebt. Ganz Deutschland steht unter Schock.

In Gedenken an die Opfer von Flug 4U9525

Ein Jahr nach dem Germanwings-Absturz, einer der schwersten Katastrophen der deutschen Fluggeschichte, versammelten sich die Angehörigen der Opfer, um gemeinsam zu trauern. Die Gedenkfeiern in Haltern am See und im französischen Alpenort Le Vernet begannen um genau 10:41 Uhr mit einer Schweigeminute. Am Halterner Marktplatz und vor dem Joseph-König-Gymnasium versammelten sich Hunderte von Menschen, ähnlich sah es bei dem Gedenkgottesdienst in einer Kirche in Le Vernet nahe der Absturzstelle aus. Die meisten Angehörigen nahmen bei der Gedenkfeier in Frankreich teil.

An dieser Stelle möchte ich, gemeinsam mit meinem gesamten Team, den 150 Opfern des Germanwings-Absturzes gedenken. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen – wir wünschen ihnen weiterhin viel Kraft für die Zukunft. Auf dass sie ihre geliebten Menschen, die sie aufgrund dieser schrecklichen Katastrophe verlieren mussten, für immer in schöner Erinnerung behalten.

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