Hostels, die günstige Alternative zu Hotels, unterliegen meist den Vorurteilen, dass sie hässlich, dreckig und abgewohnt seien. Viele Reisende schreckt die Vorstellung einer Übernachtung im Dorm mit fremden Menschen im Zimmer ab. Doch heute möchte ich euch die Hostel-Revolution vorstellen! Generator Hostels in unterschiedlichen europäischen Städten verbinden günstige Hostelstandards mit Design und Komfort. Aber überzeugt euch selbst!

Altmodische Jugendherbergen und stinkende, verdreckte Hostels waren gestern! Denn die Strategen der Kette Generator Hostels haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Hostellandschaft zu revolutionieren und sind dabei sehr erfolgreich.

Schick, modern und dennoch günstig: Generator Hostel

Konzept | Geschichte | Ausstattung und Zimmer | Hostels

Generator London – dorm room
Foto: Generator Hostel London

Das Konzept: erschwingliche Design-Hostels

Trendig, modern und stylisch sollte es sein, auf eine zentrale Lage in einem sicheren Stadtteil wollt ihr nicht verzichten und ihr fühlt euch in einer Umgebung mit außergewöhnlichen Designs pudelwohl? Das sind natürlich hohe Ansprüche an eure Bleibe im Urlaub, die oft einher gehen mit teuren Hotels. Wenn ihr aber zusätzlich auch noch auf das Budget achten müsst, dann spricht euch die Philosophie der Generator Hostels aus der Seele.

Das Konzept der Hostel-Kette ist so einfach wie genial! Neben dem guten Design, bester Lage und familiärer Atmosphäre, sollen die Hostels erschwinglich bleiben! So gelingt es den Hostelbetreibern unterschiedliche Generationen und Zielgruppen unter einem Haus zu vereinen – Backpacker, junge Reisende auf einem Städtetrip, aber auch ältere, anspruchsvolle Urlauber, die auf ihr Budget achten.

Ziel ist es, das Flair der jeweiligen Stadt in die vier Wände der Herbergen zu transportieren. Daher werden sogar einige Kultur-Events organisiert. Auf der Seite Parallel by Generator könnt ihr euch vor der Reise informieren.

Die Generator-Geschichte

Dabei begann die Erfolgsgeschichte mit zwei Hostels in der Trendmetropole London: 1997 eröffnete die erste Herberge ihre Pforten, fünf Jahre später folge das Generator in Berlin Prenzlauer Berg. Das Potenzial der Kette wurde schnell erkannt und Investoren beteiligten sich an der Expansion. Bis heute gibt es insgesamt 12 Boutique-Hostels in den beliebtesten europäischen Städten: Von London über Kopenhagen, Dublin, Hamburg, Barcelona, Venedig, Amsterdam, Paris, Rom und Stockholm bis hin zu den Hostels in unserer Hauptstadt Berlin Mitte und Prenzlauer Berg. Mittlerweile gilt die Hostelmarke als eine der schnellstwachsenden und erfolgreichsten überhaupt. Ende 2015 standen insgesamt über 8000 Betten für Gäste zur Verfügung.

Vom Privatzimmer bis zum Dorm

In den Hostels müsst ihr, wie bereits erwähnt, nicht auf Komfort verzichten. Kostenloses Wi-Fi steht euch in jedem Haus zur Verfügung. Chillige Lounges, um Menschen aus aller Herren Länder zu treffen, und Bars für das ein oder andere Bier gehören zur Grundausstattung. In den hosteleigenen Cafés und Bars bekommt ihr sogar leckeres und preiswertes Essen serviert – ganz nach der Manier eines guten Hotels. Ein reichhaltiges Frühstück könnt ihr vor Ort ab 3,50 Euro pro Person hinzubuchen.

Die Gemeinschaftsorte sind sicherlich ein großer Teil des Erfolgs. Manche wurden sogar von dem preisgekrönten Designer Anwar Mekhayech gestaltet, um sicher zu gehen, dass sich auch der letzte Hostel-Kritiker überzeugen lässt. Nun aber zu den Zimmern: Das breite Angebot reicht von Zweierzimmern mit eigener Terrasse bis hin zu Schlafsälen mit 16 Betten, teils mit eigenem Bad, teils in gemeinschaftlicher Nutzung. Aber schaut selbst und findet das für euch passende Angebot. Ich möchte euch kurz meine drei Lieblingshostels vorstellen, um euch einen Preisüberblick zu verschaffen.

Generator Hostel Paris

In der Stadt der Liebe, Paris, darf natürlich ein Generator nicht fehlen. Nur ein paar Schritte vom Canal-Aaint-Martin entfernt, erlebt ihr französischen Flair kombiniert mit marokkanischem Stil. Das Besondere an dem Hostel ist, dass manche Zimmer sogar über eine eigene Terrasse verfügen und ihr im 9. Stock auf einer großzügigen Rooftop-Bar chillen könnt. Falls ihr mit dem Zug anreist, ist der Bahnhof Gare du Nord nur 15 Gehminuten entfernt. Das Zimmer mit eigener Terrasse kostet 108 Euro, ein Bett im Mehrbettzimmer bekommt ihr ab 23 Euro.

Generator Hostel Stockholm

Im Herzen der schwedischen Hauptstadt Stockholm befindet sich das erst 2016 eröffnete Generator. In dem Hostel im skandinavischen Stil stehen sogar professionelle und vielseitige Tagungsräume zur Verfügung. Die Nacht im Zweibettzimmer mit Bad en Suite gibt es hier ab 108 Euro, das Vierbettzimmer kostet 136 Euro und für einen Schlafplatz im Mehrbettzimmer zahlt ihr ab 31 Euro.

Generator Hostel Venedig

Dieses Hostel ist der perfekte Ausgangspunkt, um die prunkvolle Lagunenstadt Venedig zu erkunden. In den Gemäuern befand sich ursprünglich ein Lagerhaus – heute wird hier die Geschichte des Hauses mit modernem Design vereint. Vom Zimmer aus habt ihr entweder einen Ausblick auf den Garten, den Canale Grande oder auf das Wahrzeichen der Stadt, die San Marco Basilika. Was will man mehr? Im Zweibettzimmer nächtigt ihr ab sage und schreibe 38 Euro je Zimmer, ein Bett im Dorm kostet nur 16 Euro die Nacht.

Ich hoffe, ich konnte euch für dieses stylische Konzept begeistern, denn die Hostels bieten eine wirklich gute Alternative zu hochpreisigen Hotels. Hier habt ihr die Gelegenheit, einen Low-Budget Städtetrip mit einer schönen, gemütlichen Unterkunft zu vereinen. Falls ihr schon einmal in einem solchen Hostel zu Besuch wart, freue ich mich über eure Berichte!

 

© Artikelbild: Generator Hostel Paris

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