Es klingt dramatisch… Ein Kleinflugzeug stürzt auf dem Weg von der Lagunenstadt Venedig nach Leipzig über Slowenien ab. Der Gründer von „Ab-in-den-Urlaub“ soll unter den Opfern sein.

Das Flugzeug, offensichtlich eine Piper 32, ist auf dem Weg aus Italien nach Deutschland, als es in Slowenien plötzlich vom Radar verschwindet. Schnell wird klar – die Maschine mit vier Insassen an Bord ist abgestürzt. Mittlerweile gibt es immer mehr Details zu dem Unglück. Der Gründer des Startups Unister, zu dem auch die Portale „fluege.de“ und „Ab-in-den-Urlaub“ gehören, soll unter den Opfern sein. Das berichten unterschiedliche Medien unter Berufung auf die slowenische Polizei. mittwerweile bestätigt „Ab-in-den-Urlaub“ diese Meldungen auch. Auf der Facebookseite des Unternehmen postete man eine Trauer-Nachricht.

Flugzeug von „Ab-in-den-Urlaub“ Chef abgestürzt

Unterschiedliche Medien berichten von dem Unglück, doch erst vor wenigen Minuten wird klar, dass einer der Insassen der deutsche Internet-Millionär Thomas Wagner (38) sein soll.

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Symbolfoto: InsectWorld / Shutterstock.com

Diese Bilder sollen den Unglücksort in Slowenien zeigen

 

Die „Slovene Press Agency“ bestätigt mittlerweile via Twitter, dass die Opfer des Absturzes 4 Deutsche sein sollen.

 

Nähere Informationen zum Grund des Absturzes sind rar. Es wird allerdings spekuliert, dass die Maschine aufgrund des Wetters Probleme gehabt habe – der Pilot habe sich noch vor dem Unglück mit dem Hinweis auf Probleme gemeldet. Eine Vereisung könnte für den Crash verantwortlich gewesen sein.

Gegen 11 Uhr sei die Maschine vom Radar verschwunden, heißt es vom regionalen Kommandanten des Katastrophenschutzes. In der Gegend um Predmeja sei es dann zum Absturz gekommen. Die Straße am Fundort wurde deshalb für den Verkehr geschlossen. Bereits bei Eintreffen der Rettungskräfte sei die Maschine beinahe vollständig zerstört gewesen, berichten slowenische Medien unter Berufung auf den Sprecher des lokalen Katastrophenschutzes.

Absturz ruft Verschwörungstheoretiker auf den Plan

Schon wenige Stunden nach dem Absturz ranken sich wilde Theorien um die Absturzursache und um die Verstorbenen. Ein Koffer voll Geld sei mit dem Unister Gründer im Flugzeug gewesen heißt es – vielleicht sei der Ab-in-den-Urlaub“ Chef gar nicht wirklich im Flugzeug gewesen und auch von einem Schwindel ist die Rede. Und immer wieder fällt das Wort „Karma“.  Denn viele Urlauber fühlten sich in der Vergangenheit bei der Buchung ihrer Reisen bei Ab-in-den-Urlaub“ über den Tisch gezogen. Hämische Kommentare bei Facebook unter einen Bericht über den Tod einen Menschen zu posten, gehört trotzdem sicherlich nicht zu den Dingen, auf die man stolz sein kann.