Nach tollen und beeindruckenden Tagen in Sri Lanka stand für Mara schon der nächste Stopp auf ihrer ersten Tour auf dem Programm. Die riesige und unglaublich faszinierende Stadt Bangkok.

Zum dritten Mal war ich nun schon in der Stadt, aber ich bin mir sicher, selbst wenn man zum 93. Mal herkommen würde – langweilig wird es einem nie in dieser Riesenmetropole. Diesmal hatte ich zwei Übernachtungen, aber effektiv nur eineinhalb Tage zur Verfügung, die wieder einmal  viel zu schnell vorübergingen. Gewohnt habe ich im Hotel Casa Nithra, das ich natürlich anonym auf Herz und Nieren getestet habe.

Bangkok Impressionen 

Bangkok – ein Streetfood Paradies

Das erste, was ich bei jedem Bangkok-Besuch mache, ist in irgendeine der kleineren Nebenstraßen zu gehen, um mich an den unzähligen Streetfood Ständen einmal durch die komplette Straße zu essen. Es ist kein Geheimnis, dass man in Bangkok unfassbar lecker, aber trotzdem äußerst günstig auf der Straße essen kann. Von traditionellen Gerichten wie Pad Thai, Frühlingsrollen und Dumplings bis hin zu Leckereien wie Pfannkuchen, Mango mit süßem Klebereis oder Kokosnuss-Eis – die Straßen Bangkoks sind für mich ein einzigartiger Gourmettempel der besonderen Art.

Streetfood

Sonnenuntergang mit Blick auf den Fluss und die Skyline Bangkoks

Wer wie ich ein kleines Faible für Sonnenuntergänge hat, aber kein Vermögen ausgeben will, um nur für die Aussicht beispielsweise auf das Dach eines teuren Hotels zu gelangen, dem würde ich die Dachterrasse des Riverview Guesthouse, direkt am Fluss Chao Phraya, ans Herz legen. Das Guesthouse liegt etwas abseits der üblichen touristischen Wege in Bangkok, am Rande Chinatowns und nahe des Hualampong-Bahnhofs. Die gemütliche Dachterrasse befindet sich im 8. Stock des Guesthouse und bietet nahezu den gleichen Ausblick wie die einschlägigen Nobelhotels in der Umgebung, allerdings mit dem Unterschied, dass im Riverview keine Anzugpflicht herrscht und die Drinks nicht so überteuert sind.

  • Tipp: Eine frische Kokosnuss kaufen und genüsslich schlürfen, während man den Sonnenuntergang genießt.

May Kaidee – vegetarisches und teils veganes Feinschmeckerparadies

Allen, die nach tagelangem Schlemmen an den Streetfood Ständen Lust auf eine etwas andere kulinarische Erfahrung haben, würde ich das Restaurant May Kaidee in der 33 Samsen Road, zwei Gehminuten von der Khao San Road entfernt,  empfehlen. Die Gründerin und Besitzerin des Restaurants, May Kaidee, wuchs in armen Verhältnissen in einem kleinen Dorf im Norden Thailands auf und schaffte den Sprung aus der Armut bis zu ihrem eigenen Restaurant und einer eigenen Kochschule. Das Restaurant bietet eine tolle Alternative  zu der sonst recht fleischlastigen thailändischen Küche.

Streefood Bangkok

Alle im Restaurant angebotenen thailändischen Speisen sind vegetarisch, teilweise sogar vegan, und werden ausschließlich unter Verwendung von Bio-Zutaten zubereitet. Sämtliche Gerichte, die ich dort probiert habe, waren eine einzige Geschmacksexplosion, jedes auf seine Art. Die Speisen hatten absolutes Gourmetniveau und könnten in Deutschland für ein Vielfaches des Preises in Restaurants angeboten werden. Ich bin mir sicher, dass selbst Fleischliebhaber in diesem besonderen Restaurant auf ihre Kosten kommen würden, und empfehle somit jedem, May Kaidee wenigstens einmal einen Besuch abzustatten.

Bangkok Challenge: SELBER Tuk Tuk Fahren

Auch für Bangkok habe ich wieder eine Challenge aufgetragen bekommen: Dieses Mal sollte ich mich selbst hinter das Steuer eines Tuk Tuks setzen und einige Meter damit fahren. Als größte Schwierigkeit erwies sich hierbei, erstmal einen Tuk Tuk Fahrer zu finden, der bereit war, mich ans Steuer seines Fahrzeugs zu lassen. Schließlich gelang es mir, durch gutes Zureden und die Aushandlung eines Preises, für den man sich sonst wohl hätte eine halbe Stunde durch Bangkok kutschieren lassen können, einen Tuk Tuk Fahrer zu überzeugen.

Bangkok Tuk Tuk

Nachdem er mir in bruchstückhaftem Englisch, gemischt mit Thailändisch, versucht hatte zu erklären, wie man so ein Tuk Tuk fährt, gelang es mir tatsächlich, wenn auch nur ein paar Meter (Sicherheit geht schließlich vor), mit dem Tuk Tuk über die Khao San Road zu fahren.

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