Weißer Sandstrand, ein Wald aus Palmen am glasklaren, türkisblauen Wasser: das alles beschreibt für mich ein absolutes Traumziel, die Malediven. Seit kurzem kann man auf Gasfinolhu nachhaltigen Luxusurlaub machen.

Von Palmen gesäumte Sandstrände, eine Wassertemperatur von 28 Grad und neun Sonnenstunden pro Tag – klingt für euch nach einem Stückchen vom Paradies? Ist es auch! Finolhu Villas ist der Garten Eden der Nachhaltigkeit! Warum, das verrate ich euch in diesem Artikel.

Naturfreundlicher Luxus auf den Malediven

Luxus mit gutem Gewissen | Bauart | Energielieferant | Weitere Artikel zum Thema

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Foto: © Club Med

Auf Gasfinolhu auf den Malediven liegt ein Fünf-Sterne-Ressort der Extraklasse. Das Besondere daran ist nicht nur der überschwängliche Luxus, der dort vorherrscht, sondern vielmehr die Technik, mit der es betrieben wird. Die gesamte Anlage, bestehend aus 52 Häuschen, einem Restaurant, Spa- und einem Fitnessbereich, versorgt sich zu 100 Prozent selbst mit Solarenergie. Das 2015 fertiggestellte Bauprojekt des New Yorker Architekten Yuji Yamazaki ist das erste seiner Art. Gasfinolhu ist etwa zwei Hektar groß und gehört zum Nord-Malé-Atoll der Malediven im Indischen Ozean. Die nächste Insel ist etwa einen Kilometer entfernt, so ist eine autarke Versorgung der Insel ideal.

Ein Leben in Luxus und mit gutem Gewissen

Von der bewaldeten Inselmitte, die mit Traumstrand zum Verweilen einlädt, führt ein etwa 400 Meter langer, überdachter Steg ins Meer hinaus. Zu beiden Seiten des Weges erstrecken sich die Finolhu Villas, die zwischen 151 und 168 Quadratmeter großen Häuser sind in leichter Holzbauweise auf Pfählen errichtet worden. Mitten im Meer gelegen bietet jede Villa seinen Gästen einen Direktzugang ins türkisblaue Nass. Ein eigener Pool, ein eigener Butler und eine Einrichtung, die bis ins letzte Detail stimmig ist, runden das Bild des puren Luxus ab.

Fotos: © Club Med

Bewegliche Wände als Ersatz für Klimaanlagen

Das auf den Malediven vorherrschende Klima würde ich als schwül-warm bezeichnen, eine Klimaanlage ist deshalb nicht nur für Luxusunterkünfte ein Muss. Der Architekt hat sich, um dieses Hitzeproblem zu bewältigen, eine besonders kluge Bauweise der Villen überlegt. Die bewegliche Fassade der Häuser ermöglicht eine natürliche und individuell steuerbare Belüftung der Innenräume. Die Wände bestehen nämlich aus beweglichen Holzlamellen, welche je nach Wunsch geöffnet oder geschlossen werden können. Bei „offenen Wänden“ kann der schwache Wind zum Lüften genutzt werden. Außerdem stehen die Holzdächer weit vor, so schützen sie die Bewohner vor der direkten Sonneneinstrahlung. Der Einsatz einer Klimaanlage ist aufgrund dieser raffinierten Belüftungstechnik nicht mehr notwendig.

Fotos: © Club Med

Die Sonne als Energielieferant

Ein überdachter Steg führt auf dem offenen Meer zu den Finolhu Villas, auf die Dachflächen der Stege haben die Erbauer Photovoltaik-Module zur solaren Stromerzeugung montiert. Auf einer Gesamtfläche von 6250 Quadratmetern erzeugen sie pro Tag eine elektrische Energie von einem Megawatt! Mit dieser Menge an erzeugtem Strom können alle Gebäude auf der Insel zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Elektrizität versorgt werden. Der Einsatz herkömmlicher Generatoren, welche mit Dieselkraftstoff angetrieben werden müssten, entfällt somit komplett. Ein Inseleigener Stromspeicher kann die überschüssige Energie speichern und so für bewölkte Tage einen Vorrat schaffen.

Trinkwasseraufbereitung und Mülltrennung vorbildlich

Auch für ausreichend Trinkwasser ist gesorgt, mit Hilfe einer Entsalzungsanlage kann Meerwasser in Trinkwasser umgewandelt werden und selbst an die Mülltrennung haben die Insulaner gedacht. Die Club Med Finolhu Villas sind ein Meisterwerk moderner nachhaltiger Architektur, die den Urlaubern einen zu 100 Prozent regenerativen Urlaub bieten. Sowohl aus der Sicht der Gäste als auch der Natur! Vorbildlich und hoffentlich ein Beispiel, dem viele weitere folgenden werden.

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Fotos: © Club Med