Das Land, was wir euch heute vorstellen, wird euch begeistern, es wird euch den Atem rauben und euch Unvergleichliches bieten. Es ist ein Land voller Abenteuer, vergebens auf der Suche nach seinesgleichen. Ein Land – drei Kontinente – Chile!

Wo soll man hier überhaupt anfangen?! Mit einer Länge von 4.300 km ist Chile das längste Land der ganzen Welt. Das ist auch der Grund, weshalb es so unfassbar vielseitig ist. Einen Urlaub in Chile könnt ihr sowohl mit Bikini und Sonnencreme, als auch mit Regenjacke und Wanderschuhen bestreiten – und das im selben Monat. Mehrere Klimazonen und Vegetationen verteilen sich von Nord bis Süd über das Land. Um bei dieser ganzen Vielfalt den Überblick zu behalten, haben wir unser Bestes gegeben, um euch nun die wichtigsten Tipps und Infos zu dieser südamerikanischen Destination vorzustellen.

Chile Tipps für eure Reise

Überblick | Nordchile | Zentralregion | OsterinselSüdchile | Patagonien

 Fortbewegung | Besonderheiten | Beste Reisezeit | Kulinarik

Chile im Überblick – was liegt wo?

So vielseitig und umfangreich wie Chile ist, lässt es einen schnell mal den Überblick verlieren. Aus diesem Grund haben wir eine Übersicht für euch, damit ihr Norden, die -Zentralregion und den Süden des südamerikanischen Andenlandes besser kennenlernen könnt. Eines kann man aber mit Sicherheit sagen: Jeder Teil dieses wunderbaren Stückchens unserer Erde ist einen Besuch wert. Wer genug Zeit hat, kann hier einen der wohl besten Roadtrips überhaupt erleben.

Norden | Zentralchile und Santiago | Osterinsel | Süden | Patagonien

Die Karte zeigt euch die schönsten Städte, Food-Spots und Sehenswürdigkeiten von Chile. In den einzelnen Abschnitten erfahrt ihr dann mehr über die Highlights der Orte.

Der Norden Chiles und die Atacamawüste

Der Norden ist mystisch und einzigartig. So einzigartig, dass er ein weltweites Phänomen für euch bereithält: die Atacamawüste. Sie ist die trockenste Wüste der ganzen Welt. Wer sich nun aber trockenen Boden oder endlose Dünen vorstellt, liegt nicht ganz richtig. Die trockenste Wüste ist nämlich voller Leben und abwechslungsreicher Landschaften. Besonders interessant ist dieser Teil des Landes für Astronomen, oder jene, die sich für unser Universum interessieren, denn es gibt hier einige astronomische Observatorien und dazu einen der klarsten Nachthimmel der ganzen Erde.

Erstmal ankommen

In diesem lebendigen, warmen Wüstengebiet wartet einiges darauf, von euch entdeckt zu werden! Beliebt und wirklich sehr schön ist die Gegend um das Dorf San Pedro, wo ihr auch gut übernachten könnt, um euren Trip gestärkt in die endlosen Weiten der Wüste zu starten. Das Dorf selbst ist klein aber traditionell und man bekommt das Gefühl, in einem kleinen Hippie-Dorf eingekehrt zu sein. Um mehr über die Kultur und die Ureinwohner des Dorfes zu erfahren, müsst ihr unbedingt das Museo Arqueológico Padre Gustavo Le Paige besuchen – eines der besten archäologischen Museen des Landes.

Valle del la Luna – unterwegs auf dem Mond

Nicht weit von San Pedro findet ihr einige, wirklich sehenswerte Spots. Mehrere Salzseen, an denen ihr Flamingos beobachten könnt, die dampfenden El-Tatio-Geysire und ein Tal, das definitiv nicht aussieht wie von dieser Erde. Das sogenannte Moon Valley, oder auch Valle de la Luna, ermöglicht euch einen „Spaziergang über den Mond“. Hier ist die Landschaft so einmalig und sonderbar, dass man das Gefühl bekommt, über einen anderen Planeten zu wandern.

Guru-Tipp: Astronomische Tour in der Wüste! Wenn ihr etwas mehr Zeit mitbringt und Chile auf eigene Faust erkundet, dann bleibt unbedingt eine weitere Nacht im Norden. An satten 300 wolkenlosen Tagen im Jahr könnt ihr im Elqui-Tal nachts die Sterne beobachten. Packt euch warm an, bringt euch etwas Warmes zu trinken mit – und natürlich eure Kamera.

Wer sportlich ist, kann diese Tour auch auf dem Mountainbike bestreiten oder sich in den Dünen beim Sandboarding versuchen – definitiv eines der Ausflugsziele, die ihr im Norden Chiles besucht haben müsst! Wer genug Zeit hat, sollte bis zum Sonnenuntergang bleiben. Dann finden sich die verschiedensten Kulturen im warmen Sand zusammen und genießen das Schauspiel, das die Sonne an diesem magischen Ort bietet.

 

 

 

Puritama River – Outdoor Spa

Etwa 30 Kilometer nördlich von San Pedro verzaubert ein kleiner Fluss die sonst so trockene Wüste. Der Puritama River lässt sein Tal in den leuchtenden Grüntönen erstrahlen und bietet einen unfassbar schönen Kontrast zu der roten Felslandschaft. Puritama ist das Wort für „heiße Quellen“ – und genau diese findet ihr hier. Von einem inaktiven Vulkan erhitzt, ist das Wasser in den Thermalquellen zwischen 15 und 30 Grad warm und lädt euch zu einem Spa-Erlebnis mitten in der Wüste ein. Eine Oase wie aus dem Bilderbuch.

Puritama River Chile

Arica – auf die Spuren des Chinchorro-Volkes

Als Kontrastprogramm zu der weltweit trockensten Wüste entpuppen sich die Pazifikküste unter anderem mit der malerischen Küstenstadt Arica. Nicht nur ihre weißen Sandstrände locken die Reisenden hierher. Neben einem Strandurlaub könnt ihr in Arica, die übrigens der nördlichste Punkt Chiles ist, unter anderem auf eine kulturelle Entdeckungstour gehen, auf den Spuren des Chinchorro-Volkes.

Die Chinchorros waren Fischer und Jäger, die vor 7.000  Jahren vor Christus im Norden Chiles lebten. Über sie ist nur ganz wenig bekannt. Doch schon dieses kleine Highlight ist so faszinierend, dass der Besuch nach Arica definitiv zum Must-do für den Chile Urlaub wird. Die Chinchorros wurden durch den Fund der ältesten Mumien der Welt bekannt. Ja, richtig gehört. Es waren nicht etwa die Ägypter, sondern die Chinchorros, die das Totenritual erfunden haben. Eine der Theorien besagt, dass eine giftige Substanz im Trinkwasser für eine hohe Sterblichkeit sorgte, besonders bei den Kindern. So bestatteten die Chinchorros die Leichen der verstorbenen Kinder, füllten sie mit Pflanzen und verzierten sie. In den 1960ern Jahren fand ein deutscher Archäologe zwölf Mumien im Norden von Chile. Seit 2021 wurde die Region um die Stadt Arica und die Chinchorro-Kultur zum offiziellen UNESCO-Kulturerbe erklärt.

Ein weiterer Tipp an der Pazifikküste ist Iquique – die Hauptstadt der Region Tarapacá, noch einmal ca. 300km südlich von Arica. Die Küstenstadt ist besonders für ihren Hafen bekannt, aber auch für ihre kürzlich renovierte Innenstadt. Spaziert am Ufer entlang und genießt glanzvoll sanierte Gebäude aus den 20ern Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Freunde des Wassersports dürfen sich auf eine Runde Jetski oder Tauchen freuen. Das Nachtleben lockt vor allem jüngere Reisende nach Iquique. Zudem ist die Küstenstadt ein geeigneter Zwischenstopp, falls ihr auf eurer Reise von Arica nach San Pedro de Atacama ein Päuschen braucht.

Zentralchile mit der Hauptstadt Santiago

Santiago, Chiles Hauptstadt, ist bunt und verrückt. Als echte Großstadt bietet sie euch alles und noch mehr. Ungefähr die Hälfte aller Chilenen leben in der Metropole, die wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes ist. Im Sinne des typischen City-Lifestyles könnt ihr hier essen gehen, Festivals besuchen, mit einem Kaffee durch den Park schlendern oder, nicht weit entfernt, in den Anden sogar Ski fahren. Für Wintersportler ist das ein absolutes Highlight und im chilenischen Winter ein Muss. Die Hafenstadt Valparaíso beeindruckt hingegen im Sommer mit ihren bunten Häusern und ihrer Streetart, dank derer sie zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

Valparaiso – UNESCO Weltkulturerbe

Wenn ihr schon mal in einer Stadt unterwegs seid – was bei einer Reise nach Chile nicht unbedingt häufig der Fall ist – empfehlen wir euch auch typische „Stadt-Aktivitäten“. Ein Abstecher nach Valparaíso darf dabei auf keinen Fall fehlen. Hier erwartet euch ganz viel Vintage-Charme.

Die kleinen Gassen und bunten Häuser sind wahrlich einmalig und versprühen ein ganz besonderes Flair

Mit alten Kettenbahnen könnt ihr durch die bunte Pflanzenwelt hoch hinauf fahren und die Stadt mit ihrer Kunst von oben bestaunen. Es gibt einige erhöhte Aussichtsplattformen, ihr solltet euch aber auch auf keinen Fall den Hafen entgehen lassen. Mit etwas Glück gibt es in Valparaíso sogar Seelöwen zu sehen – wenn das nicht mal eine coole Mischung ist. Die kleinen Gassen und bunten Häuser sind wahrlich einmalig und versprühen ein ganz besonderes Flair. Euren Besuch in Valparaíso könnt ihr außerdem mit einem Abstecher im Badeort Viña del Mar, direkt an der Küste, verbinden.

Valparaiso Chile

Cerro San Cristobal – Erholung im Grünen

Wer das rege Treiben der Stadt lieber aus der Ferne beobachtet und ein ruhiges Plätzchen inmitten einer Millionenstadt sucht, der sollte den Stadtpark Cerro San Cristobal besuchen. Bei schönem Wetter habt ihr dort eine wunderbare Aussicht über die gesamte Stadt und könnt vielleicht sogar bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Anden schauen. Auf dem Berg gibt es zwei Schwimmbäder und einige Läden, die zum Verweilen einladen.

Cerro San Cristobal Chile

Museo Nacional de Bellas Artes

Für Kunstinteressierte ist das Museo Nacional de Bellas Artes (Museum der schönen Künste) interessant. Seit 1880 zeigt dieses chilenische Kunstmuseum, dessen Gebäude allein sehenswert ist, seinen Besuchern ständig wechselnde Ausstellungen. Da der Besuch kostenlos ist, solltet ihr unbedingt einen Blick rein werfen und schauen, welche Ausstellung euch erwartet.

Märkte und Essen in Santiago

In Santiago dürft ihr euch auf keinen Fall einen Besuch auf einem der Märkte entgehen lassen. Der Mercado Central ist vielfältig, authentisch und begeistert mit seiner Architektur. Hier könnt ihr snacken oder ein opulentes Mittagessen genießen. Ganz besonders Fischliebhaber kommen in Santiago auf deren Kosten. Der Fisch ist hier nämlich sehr beliebt und wird fangfrisch angeboten.

Guru-Tipp: Schlendert durch Santiagos Märkte, lasst euch ein paar Snacks zum Mitnehmen einpacken und macht euch auf den Weg zum Parque Metropolitano. Dort befindet sich der unter Locals berühmte Cerro San Cristobal-Hügel. Findet ein gemütliches Plätzchen, genießt eure Snacks mit einem Glas leckeren, lokalen Wein und bestaunt den womöglich schönsten Ausblick über die Hauptstadt Chiles. Und nicht vergessen: Macht ein paar Panoramafotos – es lohnt sich! 

Abends seid ihr gut im Patio Bellavista aufgehoben. Viele Bars und Restaurants haben hier ihren Platz und bieten Köstlichkeiten aus aller Welt an. Ein tolles Ambiente, viel Abwechslung und einige Veranstaltungen sorgen dafür, dass ihr hier tolle Stunden verbringen könnt.

Chiles Weingüter

Und womit schmeckt Fisch noch besser? Richtig, mit Wein! Dass der chilenische Wein besonders lecker ist, habt ihr bestimmt schon mal gehört. Ganz besonders in Santiago und Umgebung habt ihr die Möglichkeit, nicht nur lokale Weine zu kosten, sondern auch auf eine Weinprobentour zu gehen. Hierfür haben wir den absoluten Guru-Geheimtipp für euch: Valle de Casablanca. Bei einer Tagestour könnt ihr durch die Weinberge spazieren, unterschiedliche Anwesen besichtigen und in deren Weinkeller das eine oder andere Gläschen Wein probieren.

Chile's Wineries
Foto: Chile Travel

Weniger geheim und dennoch überaus sehenswert sind diese drei Weingüter, die übrigens die ältesten und berühmtesten in ganz Chile sind: das Viña Cousiño Macul – beriets im 16Jh. gegründet, das Viña Santa Rita – ein geschütztes Denkmal der chilenischen Weinkultur, und das Viña Undurraga. Alle drei befindet sich ganz in der Nähe von Santiago und können gut mit einem Mietwagen oder bei einer geführten Tour besichtigt werden.

Die Osterinsel

Noch ein weiterer einzigartiger Ort unserer Erde befindet sich in Chile – na ja, nur 3.700km entfernt. Die Osterinsel ist der durch das Meer isolierteste Ort der Welt. Abgesehen davon, dass die Insel ziemlich weit vom Schuss ist, ist sie so geheimnisvoll und magisch, dass man ohnehin das Gefühl bekommt, in eine andere Welt einzutauchen. Sicher kennt jeder diese mystischen Statuen, deren Gesichter sich kontrastreich aus dem leuchtend grünen Gras erheben – Moai. Sie sind das Markenzeichen der polynesischen Osterinsel, die zu Chile gehört.

Eater Island

Was ihr auf der Osterinsel nicht verpassen dürft

Um die faszinierende Geschichte der Osterinsel kennenzulernen, solltet ihr zweifellos den Krater des Vulkans Rano Raruk besuchen. In den Steinbrüchen ringsum wurden die bekannten Moai gefertigt, denen ihr dort überall begegnen werdet. Der Kratersee, den ihr betreten könnt, ist eine Augenweide. Sein blaues Wasser, umgeben von roter Erde und grünem Gras, macht die ohnehin schon faszinierende Atmosphäre perfekt. Oftmals grasen am Ufer des Sees Pferde – eine perfekte Idylle, meint ihr nicht? In der Ferne ist das Ahu Tongariki zu sehen – die größte Zeremonie-Anlage der Osterinsel – welche ihr euch auch nicht entgehen lassen solltet. Dort findet ihr 15 Moai, die nebeneinander vor dem Hintergrund des tiefblauen Meeres in den Himmel ragen – der schönste Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Wer noch nicht genug von der Natur der Insel hat, der kann einen Tauchgang in ihren beeindruckenden Gewässern machen. Obwohl nur sehr wenige Taucher diese Destination speziell zum Tauchen aufsuchen, ist sie unvergleichbar und ebenso magisch wie die Natur oberhalb der Insel. Besonders viele Fische findet ihr hier zwar nicht, dafür aber beachtliche Korallenriffe, versenkte Moai Statuen und so glasklares Wasser wie kaum anderswo.

Easter Island

Der Süden von Chile

Der sogenannte „Kleine Süden von Chile“ ist geprägt von Regenwäldern, Seen, Flüssen und Vulkanen – alles, was der Naturliebhaber schätzt. Jahrhundertealte Wälder, Luft, die nach feuchter Erde und grünem Gras riecht, und tief verankerte Traditionen der besonders gastfreundlichen Menschen hier machen die Gegend besonders.

Jahrhundertealte Wälder, Luft, die nach feuchter Erde und grünem Gras riecht, und tief verankerte Traditionen

Aber nicht nur Wanderer fühlen sich im Süden wohl. Chiloé, die zweitgrößte Insel des Landes nach der Feuerland-Hauptinsel, bietet vor allem Weltgeschichts- und Architektur-Interessierten eine Reihe an Sehenswürdigkeiten, die entdeckt werden wollen. Die Gegend zwischen der Stadt Chiloé und dem Festland wird euch mit ihren vielseitigen Natur und Architektur faszinieren. Diejenigen von euch, die gern auf eine Entdeckungstour gehen, können rund um Chiloé ganze 16 traditionelle Holzkirchen entdecken, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Die Umgebung ist außerdem ein Hotspot für Foodies. Hier könnt ihr zum Beispiel das traditionelle Gericht Curanto probieren, das aus in heißen Steinen gekochten Meeresfrüchten und Kartoffeln besteht.

Huerquehue Nationalpark

Im Süden sind die aktiven Urlauber unter euch zuhause. Ob Rafting, Wandern oder Skifahren – hier ist alles möglich. Die beeindruckende Natur Chiles ist im gesamten Land nicht zu übersehen, im Huerquehue Nationalpark zeigt sie sich jedoch von einer ihrer allerbesten Seiten. Unberührte und besonders ursprüngliche Natur wird euch in diesem 23.500 Hektar großen Gebiet die Sprache verschlagen. Drei Seen umschließt der alpine Wald, in dem ihr eine mindestens vierstündige Wanderung vorbei an Wasserfällen, Bambuswäldern und einigen tierischen Bewohnern unternehmen könnt. Als mutige Abenteurer solltet ihr energiegeladen und wenigstens ein bisschen trittsicher sein, wenn ihr den gesamten Rundweg bestreiten wollt, da besonders im ersten Teil des Aufstiegs einige Höhenmeter zu überwinden sind. Oben angekommen, werdet ihr mit einer Aussicht auf mehrere Vulkane und saphirblaue Seen belohnt – absolut lohnenswert!

Valdivia – Bier und Kuchen

Chiles Welt kann aber auch anders sein: europäisch. Valdivia befindet sich im Süden Chiles und erinnert ein wenig an Deutschland vor hundert Jahren. Nicht nur Pferdekutschen und dutzende Werbeplakate, die für Biersorten werben, erinnern uns an die Heimat, nein: Auch Schilder mit der Aufschrift „Kuchen“ oder „das gute Bier“ erwecken im ersten Moment den Eindruck, man sei zurück in Deutschland. Seit 1851 wird hier nach deutschem Vorbild Bier gebraut. Solltet ihr Valdivia besuchen, probiert doch mal ein Cuello Negro, eines der leckersten Biere dort, oder besucht die Cerveceria Kunstmann, ein Restaurant alias Brauerei alias Bier-Hochburg, in der ihr auch Sauerbraten wie aus Mamas Küche serviert bekommt. Weniger lohnenswert ist dagegen der nahegelegene Vulkanstrand Playa Grande in Pucón. Er ist im Hochsommer ein wahrer Touristenmagnet und aus diesem Grund so überlaufen, dass man anstatt des Wassers nur noch ein Meer aus Handtüchern, Sonnenschirmen und Eisverkäufern zu sehen bekommt. Es ist laut, stimmungsvoll und auf jeden Fall ein Spektakel – wenn ihr also Fan von extremen Gegebenheiten seid, solltet ihr diesen Strand unter die Lupe nehmen.

Puerto Varas und der Vulkan Osorno

Noch mehr chilenisch-deutsche Kultur findet ihr in Puerto Varas – der „Stadt der Rosen“. Auf euch wartet hier das bereits oben erwähnte, altdeutsche Flair u.a. in Form von prächtigen Gebäuden und einer lebendigen Atmosphäre. Hier lohnt es sich, ein paar Nächte zu bleiben und Kultur mit Natur zu verbinden. In der kleinen Stadt Puerto Varas könnt ihr am Ufer des Llanquihue-Sees entlang spazieren und einen gemütlichen Nachmittag oder Abend in einem der zahlreichen, traditionellen Restaurants genießen. Mit voller Kraft getankt, empfehlen wir euch am nächsten Tag, einen Ausflug zum Osorno Vulkan und dem Petrohué River. Fragt am besten in Puerto Varas oder in eurer Unterkunft nach, welche Tour empfehlenswert ist. In einer geführten Gruppe könnt ihr dann wahnsinnsschöne Wanderwege entdecken und am Rande des Vulkans entlang stolzieren. Von dort aus genießt ihr ein atemberaubendes Panorama und könnt bei klarem Himmel sogar bis hin zur Pazifikküste blicken.

Pucón – ein Paradies für Outdoor-Aktivitäten

Pucón allgemein ist traumhaft schön und ein perfekter Ort, in dem ihr gut übernachten könnt. Alles besteht komplett aus Holz – die Häuser, die Straßenschilder und auch Werbeplakate sind aus Naturmaterial – fast wie im Western. Die Stadt ist besonders bei Fans von Outdoor-Aktivitäten beliebt. Die Gegend ist für ihre zahlreichen Seen und Flüsse bekannt, aber auch für ihre Skipisten. Hier könnt ihr in den mit Schnee betankten Bergen mit euren Skiern hinauf- und herunterfahren oder auch Rafting, Canyoning und Trekking ausprobieren. Nach dem ganzen Sport könnt ihr in der Gegend auch eine kleine Wellnessauszeit genießen. Entdeckt die vielen Thermalzentren und entspannt ein Ründchen im warmen, heilenden Wasser.

Pucon Chile

Der Süden allgemein ist eine interessante Region, um Sport zu machen. Wie wäre es zum Beispiel mit Rafting auf dem Rio Trancura, der sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene einige Adrenalinkicks bereithält? Alternativ könnt ihr auch Parasailing über dem Lago Villarrica machen und die bezaubernde Natur aus einer anderen Perspektive genießen oder Land und Leute auf dem Rücken eines Pferdes kennenlernen indem ihr an Reitausflügen teilnehmt.

Patagonien – im äußersten Süden Chiles

Den wohl unberührtesten und einsamsten Teil des Landes findet ihr ganz im äußersten Süden. Patagonien besticht mit seinen endlosen Weiten, seiner unendlichen Stille und der Tatsache, dass man an diesem Ort zu sich selbst finden kann.

Patagonien besticht mit endlosen Weiten und unendlicher Stille

Wer gerne wandert, dabei mit der Natur und sich selbst allein sein kann und keiner Menschenseele begegnen möchte, der ist in Patagonien richtig. Nirgendwo anders fühlt man sich so weit weg von Zuhause wie hier – zwischen Gletschern, Schluchten und Seen. Wir stellen euch die schönsten Orte in Patagonien nun genauer vor.

Lago General Carrera

Er ist der größte See Chiles und der zweitgrößte von ganz Südamerika. Mit einer Fläche von 1.850m² zieht er sich von Chile bis nach Argentinien und hält einiges zum Staunen bereit. Von mehreren Gebirgsflüssen mit kristallklarem Wasser versorgt, beeindruckt er mit türkisblauer Farbe, die so sehr leuchtet, dass es surreal scheint. Schnappt euch in Puerto Tranquilo ein Schiff oder mietet euch ein Kajak und schippert in die möglicherweise schönste Höhle der ganzen Welt, die Marble Caves. Die oft „Mamorkapelle“ oder „Mamorkathedrale“ genannte Höhle mitten auf dem riesigen See, sieht besonders am Nachmittag so atemberaubend aus, dass man sie wahrlich als Wunder der Natur und absolutes Highlight Patagoniens betiteln kann.

General Carrera lake

Torres del Paine Nationalpark

Über die „Ruta del Fin del Mundo“ – eine schier endlose Straße, die ihr so weit entlang fahrt, bis ihr die schneebedeckten Berge seht, gelangt man in den berühmten Nationalpark. Seinen Namen verdankt er den drei spitzen Granitbergen, die bis zu 2.850m in die Höhe ragen und daher nicht zu übersehen sind. Weiß durch den Schnee, der sie bedeckt, erheben sie sich über die grünen, naturbelassenen Weiten des Gebiets. Da das Wetter hier sehr wechselhaft ist, solltet ihr bei eurem Besuch auf alles gefasst sein. Es lohnt sich, gleich mehrere Tage in diesem Naturparadies zu verbringen. Dazu könnt ihr auf Campingplätzen oder in Apartments übernachten und euch jeden Tag ein neues Abenteuer in dem 2.400km² großen Park vornehmen. Besonders beeindruckend sind die Tiere, die einem über den Weg laufen: Kondoren, Guanakos und Gürteltieren könnt ihr hier ebenso begegnen wie einem Puma.

Tipps für euren Besuch:

  • Falls ihr im Nationalpark campen möchtet, was euch euer Geldbeutel danken wird, reserviert vorher einen Platz.
  • Zelte und Schlafsäcke könnt ihr, falls nötig, dort mieten.
  • Nehmt euch genug Wasser mit und plant eure Strecke gut.
  • Ein Auto zur Erkundung des Parks ist ratsam, wenn ihr Vieles sehen wollt, aber tankt auf jeden Fall voll – Tankstellen sind sehr selten.
  • Der Eintritt kostet circa 30€.
Guanaco in Torres del Paine National Park

Carretera Austral 

Na, schon mal von der längsten Straße der Welt gehört? Das wäre die Panamericana, die euch mit ihrer sagenhaften 45.000km Länge einen Roadtrip durch bis zu 19 Ländern ermöglicht. Die Carretera Austral ist zwar offiziell gesehen kein Teil der Panamericana Highway und wird deshalb „die Straße nach dem Ende der Straße“ genannt. Dennoch stellt sie den südlichsten Teil der längsten Straße der Welt dar, der Chile mit weiteren 18 Staaten verbindet – von Alaska bis ins Feuerland.

Wenn ihr nicht gerade die Zeit habt, eine 45.000km lange Rundreise zu machen, euch aber dennoch das Gefühl, einmal auf der Panamericana gefahren zu sein, nicht entgehen lassen wollt, dann macht doch einen „Mini“-Roadtrip auf der Carretera Austral.  Startet eure Reise in Puerto Montt, entdeckt die dichten Wälder Chiles, genießt die Ruhe in Patagonien und besucht die traumhafte Region Aysén. Es lohnt, versprochen!

Carretera Austral

Fortbewegung in Chile – wie reist ihr am besten?

Fast überall hin: mit dem Bus

Eine besonders einfache, günstige und tatsächlich sehr gute Möglichkeit, innerhalb Chiles von A nach B zu kommen, ist der Bus. Dank eines wirklich sehr gut ausgebauten Busnetzes kommt ihr in so ziemlich jeden Winkel des Landes per Bus. Die Unternehmen sind dabei sogar so modern, dass ihr es meist komfortabler habt als in deutschen Reisebussen. Bequeme Sitze, Kissen und Decken, manchmal sogar Lunchboxen – so lässt sich eine Fahrt prima aushalten. Da die Strecken, die ihr in Chile überwinden wollt, oftmals enorm lang sind, kann eure Fahrt gut und gerne mal 20 Stunden dauern. Vom Norden (San Pedro de Atacama) bis nach Santiago – eine Strecke, die höchstens einem Drittel von ganz Chile entspricht – braucht ihr ungefähr 17 Stunden. Da ihr mit einem eigenen Auto allerdings auch nicht schneller seid, ist die Reise per Bus wirklich zu empfehlen. Für eine Strecke dieser Länge zahlt ihr etwa 35€ – da kann man wohl nicht meckern.

Buchen könnt ihr online oder direkt an den Bahnhöfen. Es gibt zahlreiche Unternehmen, die einen guten Service bieten, unser Tipp an dieser Stelle sind die Gesellschaften TurBus, Pullman Bus oder Cruz del Sur.

Individuell unterwegs: mit dem Auto

Überall hin kommen, ohne an Zeiten oder Haltestellen gebunden zu sein – das ist ganz klar der Vorteil eines Mietwagens. Camper oder Mietwagen bekommt ihr leicht, allerdings nicht ganz günstig. Mindestens 40€ pro Tag müsst ihr einplanen, wenn ihr euch einen vernünftigen Mietwagen nehmen wollt. Solange ihr einen Führerschein und eine internationale Kreditkarte besitzt, kann es mit einem eigenem KFZ losgehen. Autofahren ist ungefährlich und besonders im Nationalpark oder in der Wüste empfehlenswert, um die Natur auf eigene Faust erkunden zu können. Das Wichtigste ist, dass ihr immer voll tankt, wenn ihr schon mal eine Tankstelle findet – diese sind nämlich sehr selten. Außerdem solltet ihr keine Wertgegenstände im Auto lassen.

Viel herumkommen: mit dem Flugzeug

Eine Busfahrt, die ist lustig, eine Busfahrt, die ist schön… aber doch nicht 40 Stunden lang! Darum bietet es sich ab und zu an, Inlandsflüge zu nutzen. Eine Strecke, die mit dem Bus etwa 48 Stunden dauert, könnt ihr in etwa drei Stunden über den Luftweg bewältigen und habt somit kostbare Stunden in diesem wunderbaren Land gespart. Die Kosten liegen mit etwas Glück bei 50€ pro Person und sind fast identisch mit denen, die ihr für eine Busfahrt zahlen würdet.

Guru-Tipp: Ihr seid auf der Suche nach einem Direktflug nach Chile und kennt euch nicht aus? Wir würden euch LATAM Airlines anbieten. Ab Frankfurt am Main könnt ihr direkt nach Santiago de Chile fliegen – schon ab 500€.

Südamerikas Wunderland – Das gibt es nur in Chile

Ski fahren und am Strand liegen an einem Tag

Sonnenliebhaber sind in Santiago wirklich gut aufgehoben. Doch auch Winter-Fans finden in und um Chiles Hauptstadt eine Menge Aktivitäten, die sie begeistern können. Ca. 40 Kilometer von Santiago de Chile entfernt erleben Schneefans das ultimative, weiße Wunder. Chile wäre ja schließlich auch nicht Chile, wenn nicht alles ein bisschen sonderbar und verrückt wäre. Valle Nevado heißt das Skigebiet nahe der Hauptstadt, was übrigens das südlichste Skigebiet der Welt ist. Hier könnt ihr auf bis zu 3.670 Metern Höhe durch den Schnee rasen und bis zu 40 verschiedene Pisten befahren. Wenn euch die Finger einfrieren, hüpft ihr einfach in den Bus oder euren Mietwagen und fahrt circa zwei Stunden bis zum Strand von Vina del Mar oder Valparaiso. Dort findet übrigens auch Après-Ski statt – was ein abwechslungsreicher Tag, findet ihr nicht?

Santiago City

Eine Legende

Dass Chile unfassbar vielfältig ist, haben wir nun schon oft genug erwähnt, aber da es sogar eine Legende gibt, die dies begründet, muss an dieser Aussage ja etwas dran sein. Man sagt: „Als Gott die Welt schuf, hatte er am siebten Tag noch Landschaft über. Weil er nicht wusste, wohin damit, warf er einfach alles über die Anden. So entstand Chile, ein Land, das so vielfältig ist.“ Dieser Satz trifft es ganz gut, findet ihr nicht?

Fünf UNESCO-Weltkulturerbestätten

Auf eurer Tour durch Chile könnt ihr gleich fünf Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes besichtigen. Um alle zu sehen, könnt ihr den perfekten Roadtrip von Nord nach Süd machen. Angefangen im Norden: Dort findet ihr die Salpeterwerke von Humberstone und Santa Laura, die aussehen wie eine Geisterstadt im Wilden Westen. Ende des 18. Jahrhunderts wurde hier Salpeter abgebaut – heute ist es eine verlassene Stadt, die die Industriekultur des nördlichen Chiles repräsentieren soll. Sehr mystisch und schön anzusehen!

In Mittelchile finden sich gleich zwei der fünft Stätten. Von der wunderschönen Hafenstadt Valparaiso haben wir auch ja bereits erzählt. Ihre bunten Häuser und urigen Aufzüge innerhalb der Stadt solltet ihr bei einem Chile-Trip nicht auslassen. Etwas weiter südlich liegen dann die Kupferminen von Sewell. Die eindrucksvolle Minenstadt liegt 2000 Meter hoch in den Anden und besitzt keine Straßen, da es dort zu steil ist. Sie ist die größte unterirdische Kupfermine der Welt und sogar noch in Betrieb. Schaut mal vorbei und lasst euch zurück in die Zukunft katapultieren. Weiter geht es in den Süden, genauer gesagt auf die Insel Chiloe, die sich südlich vom Hafen Montt befindet. Hier dreht sich alles um Holz. Na gut, und um Kirchen. Alle Kirchen der Region wurden damals aus dem Holz der anliegenden Wälder gebaut und sind architektonisch sehr wertvoll. Daher wurden einige der Kirchen Chiloes zum Weltkulturerbe und stehen symbolisch für die architektonische Tradition.

Zu guter Letzt müssen wir auf die weit entfernte Osterinsel. Hier fertigten die Ureinwohner der Insel vom 10. bis zum 16. Jahrhundert die Moais. Der Nationalpark Rapa Nui, so hieß die Insel nämlich ursprünglich, ist schon lange Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Und? Welche Stätten stehen auf eurer Bucketlist?

Rapa Nui Nationalpark

Die beste Reisezeit – wann solltet ihr nach Chile reisen?

Wenn ihr es warm mögt

Wer es gerne warm hat und auf eine Überraschung des chilenischen Wetters verzichten kann, der sollte sich generell am besten im Norden oder in der Hauptstadt aufhalten. In diesen Regionen ist es das ganze Jahr über stabil, meist zwischen 18 und 30 Grad warm und recht sonnig. Regenzeit ist von Mai bis Oktober – dann könnte euch auch mal eine kleine, warme Dusche vom Himmel erwarten.

In Patagonien ist es von Oktober bis April am wärmsten, da zu dieser Zeit Sommer in Chile ist, das bedeutet hier allerdings nicht, dass Schal und warme Socken zuhause bleiben können – in Patagonien weht das ganze Jahr über ein kühler Wind und ihr müsst euch auf alle Temperaturen einstellen.

Beste Reisezeit für Chile & Patagonien

In meinem Reisekalender bekommt ihr detaillierte Informationen mit Klimatabellen über die beste Reisezeit für Chile und die beste Reisezeit für Patagonien.

Wenn ihr es kalt mögt

Kalt, kälter, Südchile. Wenn ihr Skifahren wollt, schneebedeckte Berge mögt und eure Winterjacke nicht missen wollt, könnt ihr das ganze Jahr über in den Süden Chiles reisen. Im südlichen Patagonien wäre Punta Arenas dann beispielsweise ein Ort für euch. Dort schwanken die Temperaturen innerhalb des gesamten Jahres zwischen 3 und 15 Grad. Aber Achtung: In den Wintermonaten (Juni-August) sind einige Unterkünfte geschlossen und es werden möglicherweise nicht alle Touren angeboten. In den Anden findet ihr zu dieser Zeit die perfekten Schneebedingungen für einen Skiurlaub.

Wenn ihr es ruhig mögt

Da viele Chilenen im eigenen Land Urlaub machen, kann es zwischen Dezember und Februar schon mal voll werden. Wer abseits unterwegs ist, muss sich darüber zwar keine Sorgen machen, es gestaltet sich zu dieser Zeit allerdings ab und zu schwierig, das passende Hotel oder einen günstigen Inlandsflug zu bekommen. März und April sind die perfekten Monate für eine Reise in die bunte Welt Chiles – eine Wettergarantie gibt es hier allerdings zu keiner Zeit an keinem Ort.

Kulinarik Chiles – hier haben Lebensmittel ihren Ursprung

Dank der vielen Klimazonen und einer unfassbar langen Küste, wächst in Chile einiges, was wir uns nach Deutschland importieren lassen. Besonders bekannt ist Chile für seinen ausgezeichneten Wein, oder alles, was aus den Trauben des Landes hergestellt wird. Der hochprozentige Pisco oder die süßen, braunen Branntweine Chicha und Aguardiente zum Beispiel. Wenn ihr in Kneipen oder Bars ausgeht, kann es schon mal passieren, dass ihr ein Erdbeben erlebt – und zwar in Form des traditionellen „Terremoto“. Übersetzt bedeutet dies nämlich Erdbeben, die Rede ist von einem traditionellen Cocktail aus Ananaseis, jungem Wein, süßem Kräuterschnaps oder Fernet, einem Bitterschnaps. Warum dieser Cocktail seinen Namen bekommen hat, könnt ihr euch nun sicher denken – also lasst euch nicht umhauen vom chilenischen Terremoto.

Guru-Food-Tipp: Solltet ihr in Santiago unterwegs sein, hätten wir da noch einen ganz heißen Guru-Tipp für euch: Ihr solltet unbedingt einen chilenischen Hotdog bei Domino essen. Von vegetarisch mit Avocado über verrückte Fleisch-Kombinationen – 20 verschiedene Varianten gibt es hier.

Bevor es an die alkoholischen Getränke der Region geht, solltet ihr euch stärken. Das ist in Chile gar kein Problem, denn die Restaurants haben tolle lokale Rezepte und vielfältige Speisen für euch. Ein wahrer Klassiker, den ihr auf jeden Fall probieren müsst, ist der Pastel de Choclo, ein Maisauflauf mit Fleisch, Ei, Oliven und Rosinen. Der ist mindestens genauso lecker wie die beliebten Teigtaschen, die sich hier Empanadas nennen. Es gibt sie gebacken aus dem Ofen oder auch frittiert. Am angesagtesten sind die Empanadas de Pino, die unter anderem mit Rindfleisch, Oliven und Käse gefüllt sind. Man munkelt, dass es die leckersten in der Küstenstadt Concón gibt.

traditional food

Puuuh – so traumhaft und vielseitig wie Chile auch ist, so aufregend ist es auch, euch davon zu erzählen. Chile hat es wirklich verdient, von jedem von euch einmal gesehen zu werden! Zu jeder Jahreszeit, für jede Aktivität – es gibt einfach keine Ausrede, um sich Chile mit seinen Landschaften, Menschen und seiner Kultur zu entziehen. Kommt her und lasst euch von einem mystischen Land verzaubern, was zum Träumen einlädt und in dem ihr euch schnell verliert – auf eine ganz besondere Art und Weise.

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