Was darf an einem schönen Weihnachtsfest nicht fehlen? Richtig, der Tannenbaum! Aber wie bekomme ich eine schöne Tanne, ohne dabei der Umwelt zu schaden? Kaum einer möchte zu Weihnachten auf die schön geschmückte Tanne verzichten, da diese ja auch eine tolle Weihnachtsstimmung zaubert. Auch hier sind einige ökologische Aspekte zu beachten. Um mit gutem Gewissen einen Weihnachtsbaum zu kaufen und sich die ganze versteckte Chemie in den Bäumen zu sparen, sollte man zu heimischen Tannen greifen.

a_weihnachten

Lieber heimische Tanne statt Nordmanntanne

Es gibt tatsächlich zertifizierte Öko-Weihnachtsbäume. Diese erkennt man an dem Siegel, welches erkennbar macht, dass es sich hierbei um einen Bio-Baum handelt. Die meisten Bäume tragen außerdem ein Herkunftssiegel. Falls eine Tanne kein Siegel hat, sollte man den Verkäufer fragen. Zu empfehlen ist außerdem, einen Baum aus regionaler Forstwirtschaft zu kaufen. Dadurch unterstützt man die Erzeugnis regionaler Tannenbäume und weniger Tannenbäume müssen von den großen Plantagen aus dem Ausland, mit Flugzeugen nach Deutschland transportiert werden. Als gutes Beispiel hierfür, dient die allseits beliebte Nordmanntanne. Die Nordmanntanne wird jedes Jahr millionenfach nach Deutschland transportiert, da sie hier nicht wachsen kann.

Es lohnt sich also, der Umwelt zuliebe zu einer heimischen Tanne zu greifen! Auch Förster bieten oftmals Tannen aus einem nahe gelegenen Wald an. Diese Bäume werden meist von Pestiziden und Unkrautvernichtungsmitteln verschont und können, ebenso wie die regionalen Öko-Tannen, bedenkenlos angeschafft werden. Bäume aus Dänemark, Ungarn und Polen hingegen, sollte man lieber meiden. Wenn ein Tannenbaum bei bloßer Berührung des Bodens oder bei einem Aufschlag Nadeln verliert, ist dies ein Zeichen, dass der Baum nicht mehr frisch ist. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will und besonders umweltschonend an seinen Tannenbaum kommen möchte, kann sich diesen auf unterschiedliche Wege selbst fällen ;).

Unbenannt