Ein historischer Sonderzug, 18 Waggons und 68 Reisende, die ihr Heim für drei Wochen gegen das rollende Zuhause tauschen – klingt nach einem echten Afrika Abenteuer, oder? Ein Fernsehteam des Hessischen Rundfunks hat die Passagiere auf ihrer Reise begleitet. Die 14-teilige Doku könnt ihr aktuell im Ersten sehen. Ich habe mit einer der Teilnehmerinnen gesprochen und mit ihr etwas in Erinnerungen geschwelgt.

African Explorer – allein der Name macht viele Menschen neugierig und erweckt die Lust, mehr über dieses Afrika Abenteuer zu erfahren. Genau das habe ich mir auch gedacht und bin durch die aktuelle Doku-Serie „Verrückt nach Zug“, die seit dem 15. August im Ersten ausgestrahlt wird, auf diese besondere Reise aufmerksam geworden. Der African Explorer, ein historischer Sonderzug mit insgesamt 18 Waggons, fährt mit maximal 50 Stundenkilometern von Kapstadt in Südafrika nach Windhoek in Namibia. Ganze 3.600 Kilometer werden dabei zurückgelegt und der Zug nimmt die 68 Passagiere und 31 Crewmitglieder mit auf eine einmalige Reise, die wohl niemand so schnell wieder vergessen wird.

African Explorer

Interview | Doku-Serie „Verrückt nach Zug“ | Faszination Afrika

Interview: Maren über ihre Erfahrungen, Gänsehautmomente & Co.

Die Reise an sich klingt einfach nur unglaublich faszinierend. Allein die Vorstellung, wie man durch unendliche Weiten fährt, die Wahnsinnslandschaften Afrikas direkt vor Augen hat und an Orten anhält, wo man wilde Tiere hautnah erlebt und in ganz andere, exotische Welten eintaucht, ist ein Traum. Die Doku-Serie hat es geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Doch wie erlebt man als Mitreisender solch eine Reise und was sind die persönlichen Highlights?

Ich habe Maren Kogge, die sich diesen Traum gemeinsam mit ihrem Freund Dodo verwirklicht hat, in einem Interview einige Fragen zum African Explorer gestellt und bin jetzt schon hin und weg. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es euch ganz ähnlich ergehen wird – spätestens dann, wenn ihr euch dieses Interview durchgelesen und einen Blick in die Doku geworfen habt.

Maren Kogge und Dodo Hartmann bei ihrer Afrika Reise mit dem African Explorer
Foto: Maren Kogge & Dodo Hartmann

Wie kam es zu dieser besonderen Zugreise?

Es war schon immer ein großer Wunsch von uns, von Dodo und mir, dass wir beide nach Afrika reisen. Bei uns ist es so, dass jeder von uns abwechselnd jedes Jahr entscheiden darf, wo die nächste große Reise hingehen soll. Und ich habe dann gesagt Afrika, das wär’s! Wir sind schon immer mit verschiedenen Möglichkeiten konfrontiert worden. 

Afrika, das wär’s!

Wir sind zum Beispiel mit meiner Oma mit dem Bus durch Vietnam unterwegs gewesen, Dodo ist 400 Kilometer mit dem Fahrrad durch Kroatien geradelt oder wir waren auch als Backpacker mit dem Auto auf Island unterwegs. Und dann fehlten uns eben noch zwei Sachen: Eine Schiffs- und eine Zugreise. Da dachten wir uns, dann diesmal halt mit dem Zug!

Welche Ziele habt ihr angesteuert und hattest du persönliche Highlights?

Also da muss ich kurz überlegen, aber ganz chronologisch kriege ich es jetzt nicht hin. In Kapstadt war leider nur sehr wenig Zeit, bevor es dann mit dem Zug losging. Als wir ankamen, wäre ich allzu gerne noch auf den Tafelberg, aber dafür fehlte leider die Zeit. Also Peter, Thomas, Jeanette und Yvonne sind zum Beispiel ein paar Tage früher angereist und hatten daher die Chance, sich noch mehr anzuschauen. Dodo und ich kamen allerdings erst an dem Tag an, als der Zug gestartet ist und hatten daher nur noch ein paar Stunden.

Eines unserer Highlights war ganz klar die Kalahari Wüste, aber auch die Namib Wüste. Einfach nur wunderwunderschön! Und ganz toll fanden wir auch Sossusvlei, das sind die größten Dünen der Welt. Das waren unsere absoluten Highlights. Achja, und der Etosha Nationalpark natürlich.

Sonnenaufgang in der Kalahari Wüste

Meine Oma und meine Mama waren vor 10 Jahren schon mal in Afrika und haben uns natürlich sehr viel erzählt und uns so neugierig gemacht auf das Land. Das Wunderschönste seien die Sonnenuntergänge und der Sternenhimmel, haben sie uns gesagt. Und ich konnte mir das nie vorstellen, dass das wirklich so traumhaft ist. Aber als wir dann den einen Abend in der Namib oder auch in der Kalahari Wüste verbracht haben und selbst gesehen haben, wie die Sonne einfach das ganze Land in ein magisches Licht taucht – das ist einfach so anrührend und magisch, ich kann das irgendwie gar nicht beschreiben.

Diesen Gänsehautmoment kann man nur erleben, wenn man selbst dort war

Das kann man glaube ich nur erleben, wenn man selbst da war, diesen Gänsehautmoment spürt und abends mit einem Glas Gin Tonic oder Wein den Sternenhimmel sieht. Selbst wir hier in Bayern haben ja nicht viele Lichtquellen und sehen den Sternenhimmel wirklich toll, aber das, was wir dort erlebt haben, war einfach nur faszinierend. Diese Milchstraße liegt so klar vor einem – das habe ich bisher noch nie so gesehen. Es ist einfach nur wunderschön!“

Ein Blick auf den klaren Sternenhimmel in Namibia

Wie war die Stimmung im Zug?

Natürlich fragt man sich, wie die Stimmung während einer 2-wöchigen Zugreise ist: Herrscht eine familiäre Atmosphäre, knüpft man viele neue Freundschaften oder hat man vielleicht auch mal genug vom Zugfahren?

Ja, man lebt vor allem auf kleinstem Raum zusammen und man nimmt immer dieselben Wege. An einem Ende des Zuges ist der Bar-Waggon und auf der anderen Seite der wunderschöne Aussichts-Waggon, wo man draußen sitzen und immer aus dem Zug rausschauen konnte, also das war für mich eigentlich der Ort, den ich am allerschönsten fand. Einfach im Freien draußen zu sitzen und die Landschaft zu sehen… Und an der anderen Seite war das Restaurant. Das heißt, man ist sich quasi ständig begegnet, weil man zig Mal denselben Weg genommen hat – es gab ja nur vor oder zurück. Am Anfang war das natürlich gewöhnungsbedürftig.

In der Serie kommt das gar nicht so klein rüber, aber man konnte im Zug nicht wirklich aneinander vorbeigehen, man musste sich immer dicht an die Wand stellen oder man musste tatsächlich in eines der anderen Zimmer reingehen, damit der andere passieren konnte. So hat man natürlich unheimlich schnell alle Berührungsängste zu seinen Mitreisenden verloren, weil man sich irgendwie immer wieder schmunzelnd begegnet ist. Außerdem war es generell eine extrem ruckelige Angelegenheit, gerade ab dem Zeitpunkt, wo wir in Namibia waren. Da waren wir zum Beispiel auf einem 100 Jahre alten Schienensystem unterwegs, das kann man sich nicht vorstellen. Ich frage mich auch, wie es die Kameramänner und -frauen teilweise geschafft haben, die Kamera so einigermaßen ruhig zu halten, weil ich hatte tatsächlich schon den ein oder anderen blauen Fleck. Das passiert einfach, auch wenn man nüchtern ist.

Aber schlägt dieses kontinuierliche Fortbewegen mit dem Zug auch mal auf den Magen?

Also ich muss sagen, ich fand dieses Geschaukel wirklich herrlich. Ich konnte bei diesem Geruckel und Geschaukel einfach so wunderbar einschlafen. Ich habe schon gesagt, dass ich nie wieder so gut schlafen werde, ich fand es fantastisch. Ich habe ein Schweizer Pärchen getroffen, die fanden das total anstrengend. Aber es war so, dass der Zug immer gegen 2 oder 3 Uhr nachts angehalten hat, um nicht direkt so viele Kilometer zurückzulegen, damit die Leute auch wirklich nichts von der Landschaft verpassen. Und das Paar konnte dann wohl immer am besten schlafen, aber ich bin dann immer wach geworden und dachte mir, wieso der Zug denn nicht weiterfährt.

Wir sind natürlich vielen Reiselustigen begegnet, die auch schon ganz viel von der Welt gesehen haben, aber die waren im Schnitt auch schon ein Stück älter als wir. Aber die konnten Geschichten erzählen – ob jetzt in der Raucherlounge oder im Aussichts-Waggon – da haben wir wirklich viele, viele schön Gespräche geführt und tolle Leute kennengelernt. Letztes Wochenende haben wir tatsächlich zwei Leute besucht, die wir dort kennengelernt haben.

Hat man sich unterwegs noch mehr Stopps gewünscht?

Also wir hatten eigentlich tagtäglich einen Ausflug. Bis auf zwei Tage, an denen wir wirklich nur Zug gefahren sind und das war dann tatsächlich so, dass man sich gedacht hat ‚Heute gucken wir uns mal nix an‘, das war eigentlich ganz entschleunigend. Dann nimmt man sich auch mal die Zeit, wieder ein Buch rauszuholen oder sich einfach mal hinzusetzen und das Zugreisen zu genießen. Aber sonst hatten wir jeden Tag einen Ausflug, also ein Programm, wo wir gehalten haben und wo es etwas Neues zu entdecken gab. Klar, wenn man etwas jünger ist, denkt man sich zwischendurch ‚Mensch, wenn wir hier jetzt ein Auto hätten und selber ein bisschen Offroad fahren könnten auf eigene Faust.‘ Aber wir wussten ja vorher, dass wir das alles nicht haben bei der Reise und so fanden wir es eigentlich ganz entspannt, dass alles organisiert war und wir wussten, wo es hingeht. Und es wurde einfach alles für uns gemacht, damit wir wirklich einen perfekten Aufenthalt haben.

Langweilt man sich auch mal bei solch einer langen Reise?

Nein, also Langeweile gab’s wirklich nicht. Am Anfang, als wir empfangen wurden, gab es einige Stimmen, die sich beschwert haben: ‚Hier gibt’s ja gar kein Fernseher an Bord.‘ Und dann sagte der Manager der Zugreise ‚Glauben Sie mir, den brauchen Sie gar nicht.

Es gibt nichts Beruhigenderes als auf karge Wüstenlandschaften zu schauen

Die Zugreise ist nämlich dazu da, um einfach mal zu entschleunigen. Wenn Sie eins machen wollen, dann setzen Sie sich in Ihr Zugabteil, machen ein Rollo hoch und schauen raus.‘ Und genau so war das auch, denn es gibt nichts Beruhigenderes als auf karge Wüstenlandschaften zu schauen und immer wieder Tiere zu entdecken, also Affen, Nashörner, Giraffen. Wir sind auch an vielen Privatgehegen vorbeigefahren, die große Ranches hatten. Nee, also da wird einem wirklich nicht langweilig. Denn da muss man einfach nur aus dem Fenster schauen und da denkt man sich, das hat man einfach nie wieder.

Wie sieht es mit Komfort, Privatsphäre und der Hygiene aus?

Es ist auf jeden Fall komfortabel, aber man muss natürlich auch unterscheiden. Es gab Jaguar Zimmer und Elefanten Suiten, und die Suiten waren natürlich um einiges geräumiger. Die hatten zwischen Bett und Dusche noch einen eigenen Aufenthaltsbereich mit einem Tisch und zwei Stühlen. Da waren wir auch mehrmals drin und haben Freunde besucht, da konnte man sich einfach noch ein bisschen mehr bewegen. Unser Zimmer war 7 m² groß und das bestand tatsächlich nur aus Bett und Schrank, da sind manche WG-Zimmer in München größer. Aber am Ende kam es darauf einfach nicht an, denn das Leben findet irgendwie außerhalb statt, also wie gesagt in der Raucherlounge, in der Bar oder im Aussichts-Waggon.

An Hygiene hat es auch wirklich nie gemangelt, also das Team hat das wirklich hervorragend gemacht. Ich habe mich manchmal gefragt ‚Wir waren doch gerade mal eine halbe Stunde weg und schon wieder eine neue Bettwäsche?‘ Es war dann wieder alles wunderschön hergerichtet. Wir kamen dort an und es hat wirklich jeder auf seinem Bett ein kleines Handtuch mit seinen Initialen vorgefunden, also jedes einzelnen Reisenden. Es war alles mit so viel Liebe zum Detail und es war wirklich hygienisch. Das Personal hat außerdem so eine Lebensfreude rübergebracht, wo ich mir dachte ‚Mensch, die sind ja auch so lange weg von ihren Familien.‘ Mit der einen oder anderen habe ich mich auch unterhalten. Sie haben eingestanden, dass sie ihren Mann und die Kinder vermissen, aber meinten auch jedes Mal, dass sie ihren Job einfach lieben und es auch lieben, immer unterwegs zu sein.

Das war wirklich mehr als perfekt!

Also das Service Personal war einfach klasse, an der Hygiene war auch absolut nichts auszusetzen, das war wirklich mehr als perfekt. Und das Essen war ganz fantastisch! Also wir hatten morgens immer ein Buffet, mittags ein 3-Gänge Menü und abends ein 3-Gänge Menü, wenn man wollte sogar 4-Gänge am Abend. Man konnte wählen zwischen einer Käseplatte oder einem süßen Nachtisch oder auch einfach beides nehmen. Dazu konnte man dann immer einen tollen afrikanischen Wein trinken, denn es gab eine riesige Weinkarte. Wir haben es uns also auch kulinarisch gut gehen lassen. Wer jetzt nicht unbedingt Vegetarier ist, kommt wirklich sowas von auf seine Kosten. Ich habe wirklich Sachen gegessen: Kudu, Antilope, Oryx – wir haben alles Mögliche ausprobiert und es war wirklich auch geschmacklich eine Reise, die wir da gemacht haben.

Würdet ihr so eine Reise direkt nochmal machen?

Das würden wir auf jeden Fall wieder machen, aber wir würden dann vielleicht nicht durch Afrika reisen, sondern vielleicht die Transsibirische Eisenbahn nehmen. Wir haben auch gelesen, dass es so eine Zugreise durch Indien gibt. Also das stelle ich mir auch gut vor, vielleicht einfach ein anderes Land. Um erste Eindrücke zu sammeln ist es super, allerdings würden wir Afrika dann nochmal selber bereisen auf eigene Faust, aber in einem anderen Land würden wir das definitiv wieder tun.

Was steht als nächstes an: Wieder ein großes Abenteuer?

Es ist gar nichts so Großes. Ich habe Dodo mal eine Weltkarte geschenkt, auf der wir fleißig Länder ausmalen und uns fehlen noch so ein paar Sachen in Europa. Deshalb machen wir es ganz einfach: Nächstes Jahr wollen wir zwei bis drei Wochen nach Portugal und mit einem Camper die Küste entlang fahren. Das hatten wir nämlich auch noch nicht, eine Reise mit dem Camper, das fehlt uns noch.

Und zu Beginn war ja auch noch die Rede von einer Schiffsfahrt, oder?

Ehm ja, aber ich glaube, das vertagen wir noch darauf, wenn wir etwas älter sind. Also ich glaube nicht, dass eine Schiffsfahrt mich jetzt so reizt. Einige Freunde von uns haben jetzt zwar schon total davon geschwärmt, aber ich brauche jetzt auch nicht ein Buffet, das über eine Schiffsetage aufgebaut ist und ich weiß nicht, ob ich das jetzt schon mag. Aber man sieht natürlich schon innerhalb einer kurzen Zeit echt viel. Doch ich denke, wir machen das dann irgendwann im Alter.

Wie teuer ist so eine Reise?

„Also meine Oma hat einen Teil dazugeschustert, weil ich im letzten Jahr meine Meisterprüfung als Kirchenmalerin bestanden habe und ich habe dann infolgedessen meinen eigenen Betrieb aufgemacht. Daraufhin hat sie uns, damit wir das auch wirklich machen und uns den Traum verwirklichen, die Hälfte dazugetan und die restliche Hälfte haben wir dann bezahlt. Die Reise kostet etwa zwischen 7.000 und 8.000€, aber ich habe auch mal gelesen, dass es eine günstigere Reise mit dem African Explorer gibt. Das Günstigste ohne Flug ist quasi ab 5.000€, aber die waren bei dieser Reise schon mit drin.

African Explorer von Kapstadt nach Windhoek - Zug in der Abenddämmerung
Foto: Maren Kogge & Dodo Hartmann

„Verrückt nach Zug“ – Kommt mit auf die Reise!

Ist eure Neugier nun geweckt? Ich kann euch versprechen, dass dieses Interview nur ein kleiner Vorgeschmack dessen war, was euch bei solch einer aufregenden Zugreise durch Afrika erwartet.

„Verrückt nach Zug“

  • Start: 15. August 2018
  • Sendetermine:
    • Mo – Fr um 16.10 Uhr auf Das Erste
    • Wiederholungen in der Mediathek oder ab 09. September auf hr-fernsehen

Falls ihr mehr von der Route zwischen Südafrika und Namibia sehen und euch einen Eindruck verschaffen wollt, ob diese Art des Reisens auch für euch in Frage kommt, dann schaut euch unbedingt die aktuelle Doku-Serie im Ersten an, die in insgesamt 14 Teilen immer montags bis freitags um 16.10 Uhr ausgestrahlt wird. Falls ihr einen Großteil schon verpasst habt, dann habt ihr ab dem 09. September die Chance, euch die Wiederholungen anzusehen. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall!

Doku-Serie
© Verrückt nach Zug | Foto: HR

Wo sind die Abenteurer unter euch?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es euch jetzt in den Fingern juckt und ihr Lust habt, euch in ein neues Abenteuer zu stürzen. Ob es nun so eine außergewöhnliche Zugreise durch Afrika wird oder etwas ganz anderes, das bleibt natürlich euch überlassen. In meinem Reisemagazin findet ihr noch jede Menge Inspiration für Afrika, aber auch andere wundervolle Orte dieser Welt. Lasst euch inspirieren und sammelt unvergessliche Erinnerungen auf euren eigenen Reisen.

 

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