Wer eine günstige und schnelle Alternative zu Auto und Fernbus sucht, ist mit dem Hamburg-Köln-Express gut beraten gewesen. Das Unternehmen war als private Bahngesellschaft tätig, bis im Oktober 2017 vorübergehend der Verkehr eingestellt wurde. Nun wird die ehemalige HKX-Strecke von FlixTrain befahren. Erfahrt hier mehr über das Bahnunternehmen, das lange Zeit eine nennenswerte Konkurrenz für die Deutsche Bahn darstellte, und was nun aus ihm geworden ist!

 

Was war der Hamburg-Köln-Express und was ist daraus geworden?

Die Hamburg-Köln-Express GmbH, kurz HKX, war ein Privatunternehmen, das seit 2012 Zugverbindungen zwischen Hamburg, Köln und Frankfurt anbot. Anders als andere private Bahngesellschaften wie beispielsweise Transdev bot HKX nicht die Personenbeförderung auf Straßen an. Im August 2017 verkündete HKX, dass es den Verkehr zwischen dem 4. Oktober 2017 und dem 9. Dezember 2017 einstellen werde. Einen triftigen Grund nannte es vorerst nicht. Nach einer Kooperation mit dem führenden Fernbusanbieter FlixBus und dem Nürnberger Unternehmen BahnTouristikExpress wurde der Betrieb am 22. Dezember 2017 wieder aufgenommen. Der Ticket-Vertrieb lief über FlixBus, den Betrieb steuerte das Eisenbahnverkehrsunternehmen BahnTouristikExpress. Für FlixMobility, dem Unternehmen hinter der Marke FlixBus, war diese Zeitspanne eine Testphase, um den möglichen Erfolg der HKX Strecke zu messen. Da das gesetzte Ziel erreicht wurde, entschied sich FlixMobility die Strecke mit eigener Marke zu übernehmen: FlixTrain war geboren. Seit März 2018 fahren die HKX Züge in FlixBus grüner Farbe und tragen den Schriftzug FlixTrain. Den Betrieb übernimmt weiterhin BahnTouristikExpress.

Welche waren die Hauptstrecken des HKX?

Wie der Name Hamburg-Köln-Express vermuten lässt, bot die Bahngesellschaft die Verbindung von Hamburg nach Köln und zurück an. Kurz vor der Einstellung des Unternehmens wurde die Strecke bis Frankfurt am Main erweitert. Auf dem Weg von Hamburg nach Frankfurt wurden insgesamt zwölf Stopps gemacht. Die gesamte Strecke beinhaltete somit die folgenden Bahnhöfe: Hamburg-Altona, Hamburg-Hauptbahnhof, Hamburg-Harburg. Daraufhin wurden die Hauptbahnhöfe Osnabrück, Münster, Gelsenkirchen, Essen, Duisburg, Düsseldorf, Köln und Bonn angefahren. Auf dem Weg von dort nach Frankfurt wurde an den Hauptbahnhöfen Koblenz und Bingen gehalten. Die Dauer der gesamten Strecke betrug mit allen Zwischenstopps insgesamt sieben Stunden.

Wer keine lange Fernbusfahrt oder Autofahrt auf sich nehmen wollte, dem bot HKX eine schnellere Alternative. Ein Vorteil gegenüber Fahrten mit der Deutschen Bahn: Die Ticketpreise waren niedriger. Diesem Motto ist nun auch FlixTrain treu geblieben. Der junge Mobilitätsanbieter hat sich das Credo gesetzt, immer günstiger zu sein als die DB. Wir dürfen gespannt sein, ob es auf Dauer so bleibt!

 

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