Brandenburger Tor

Symbol der deutschen Wiedervereinigung

Das Brandenburger Tor ist die wichtigste Sehenswürdigkeit in Berlin. Das Triumphtor war Ort vieler wichtiger historischer Ereignisse in Deutschland und gilt heute als das Symbol der deutschen Wiedervereinigung. Damit ist es nicht nur das wichtigste Wahrzeichen Berlins, sondern auch Deutschlands.

„Symbol der deutschen Wiedervereinigung“

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Das Brandenburger Tor in Berlin

Brandenburger Tor - Daten & Fakten

Bedeutung des Brandenburger Tors

Das Brandenburger Tor ist das wichtigste Wahrzeichen Berlins, Anziehungspunkt für viele Touristen und ein beliebter Veranstaltungsort.

Daten & Fakten

  • Erbauung: 1788-1791
  • Baustil: Deutscher Klassizismus
  • Heutige Bedeutung: Symbol der deutschen Einheit nach der Teilung im Kalten Krieg

In den Jahren 1788 bis 1791 erbaut, markiert das Brandenburger Tor als eines der ersten klassizistischen Bauwerke in Preußen den Beginn des Klassizismus als staatstragende Architektur in Preußen. Im Laufe der Zeit ereigneten sich am Brandenburger Tor viele für Deutschland wichtige historische Ereignisse, die das Triumphtor zum nationalen Symbolträger machen. Bis zum Zweiten Weltkrieg war es das Symbol der Befreiung von der Napoleonischen Herrschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg, mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 war es für 28 Jahre lang das Symbol der Teilung Deutschlands, da es sich im Sperrgebiet befand und weder vom Westen noch vom Osten zu erreichen war. Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 wurde das Brandenburger Tor feierlich wieder geöffnet und ist seitdem das Symbol der deutschen Wiedervereinigung. Heute gehört es zu den meistbesuchten Attraktionen in Berlin und darf auf eurer Sightseeingtour durch die Hauptstadt auf keinen Fall fehlen!

Die Lage des Brandenburger Tors

Das Brandenburger Tor befindet sich auf dem Pariser Platz in Berlin Mitte.

Lage & Anfahrt

  • Adresse: Pariser Platz 5, 10117 Berlin Mitte
  • Anfahrt S-Bahn:
    S+U Brandenburger Tor S1 S2 S25 S26
  • Anfahrt Bus:
    100 bis Berlin, Reichstag/Bundestag
    100 oder TXL bis S+U Brandenburger Tor
    200 oder N2 bis Berlin, Behrenstr./Wilhelmstr.

Um das Triumphtor herum tummeln sich viele Berliner Sehenswürdigkeiten, die fußläufig erreichbar sind. Ich habe sie für euch in der Map angepinnt. Unmittelbar neben dem Brandenburger Tor befindet sich am Platz der Republik das Reichstagsgebäude und gleich daneben das Bundeskanzleramt. Westlich des Brandenburger Tors führt euch die Straße des 17. Juni bis zum Großen Tiergarten, in dessen Mitte die Siegessäule emportrumpft. Östlich des Brandenburger Tors gelangt ihr vom Pariser Platz zum Boulevard Unter den Linden, der euch zu weiteren Berliner Sehenswürdigkeiten wie den Berliner Fernsehturm, den Berliner Dom oder die Museumsinsel bringt. Viele Tour-Busse fahren die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ab. Tickets für eine Berlin Hop-On/Hop-Off Bus-Tour bekommt ihr hier.

 

Berühmte Veranstaltungen am Brandenburger Tor

Der Pariser Platz und der Platz des 18. Juni am Brandenburger Tor sind beliebte Veranstaltungsorte für verschiedenste Events. Seien es Konzerte, öffentliche Zeremonien, Marathonläufe oder Demonstrationen.

Größte Silvesterparty Deutschlands am Brandenburger Tor

Das wichtigste Berlin Event des Jahres, die Silvesterparty, findet am Brandenburger Tor statt. Mit Live-Musik auf der Bühne und einer Live-Übertragung im Fernsehen ist es die größte Silvesterparty Deutschlands. Zahlreiche weitere Straßenfeste wie etwa das Fest zum Tag der Deutschen Einheit werden ebenfalls am Brandenburger Tor ausgetragen.

Zu besonderen Anlässen wie „Berlin leuchtet“ oder dem „Festival of Lights“ wird das Brandenburger Tor mit bunten Farben angestrahlt. Gerne wird das Bauwerk auch als deutscher Symbolträger für politische Statements genutzt. So wurde es in der Vergangenheit mehrfach nach Anschlägen in den Nationalfarben des jeweiligen Landes angestrahlt, um im Namen der Nation dem geschädigten Land seine Anteilnahme auszudrücken.

Geschichte des Brandenburger Tors

Ursprünglicher Zweck des Brandenburger Tors

Als König Friedrich Wilhelm II. einen würdigen architektonischen Abschluss für die Prachtstraße Unter den Linden suchte, beauftragte er den deutschen Baumeister Carl Gotthard Langhans damit. Dieser baute den Entwurf für das Brandenburger Tor, bei dem er sich stark an den Propyläen der Athener Akropolis orientierte. Das hatte seinen begründeten Zweck. Denn König Friedrich Wilhelm II. wollte mit dem Vergleich zu den Propyläen der Akropolis auch einen Vergleich von seiner Person zu Perikles stellen, der für eine kluge Bündnispolitik, verbunden mit einer langen Friedenszeit und der Vorherrschaft Athens im Attischen Seebund stand.

Brandenburger Tor als Zeichen des Friedens

Auch König Friedrich Wilhelm II. wollte mit dem Symbol als Herrscher wahrgenommen werden, der Preußen ein friedliches und goldenes Zeitalter gebracht hat, nachdem er eine Allianz zwischen Preußen, den Niederlanden und Großbritannien herbeigeführt hatte. Deshalb sollte das Brandenburger Tor ursprünglich auch den Namen „Friedenstor“ tragen.

 

Errichtung im klassizistischen Stil

In den Jahren 1788 bis 1791 wurde das Brandenburger Tor nach dem Entwurf von Carl Gotthard Langhans im klassizistischen Stil aus Sandstein errichtet. 1793 setzte man die von Bildhauer Johann Gottfried Schadow entworfene Quadriga auf das Tor.

Verschleppung der Quadriga nach Paris

Nach der Niederlage Preußens im dritten Napoleonischen Krieg im Jahr 1806 ließ Napoleon die Quadriga nach Paris verschleppen. Dort trug er im Musée Napoléon, dem heutigen Louvre, Kunstschätze eroberter Gebiete zusammen, so auch die Quadriga, die dort die nächsten acht Jahre verweilen sollte. Erst im Jahr 1814, nach dem Sieg der Allianz, konnte die Quadriga wieder zurückgeholt und an ihren alten Bestimmungsort geführt werden. Aufgrund dieses Ereignisses wurde das Brandenburger Tor bis zum Zweiten Weltkrieg vor allem mit dem Ende der napoleonischen Herrschaft verbunden.

Das Brandenburger Tor nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach starken Kriegszerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Brandenburger Tor bis 1957 wiederaufgebaut. Während des Kalten Krieges bekam das Triumphtor eine ganz neue Bedeutung. Mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 stand das Brandenburger Tor im Sperrgebiet und konnte weder von den Bewohnern im Westen, noch von denen im Osten durchquert werden.

Symbol der deutschen Wiedervereinigung

Erst 28 Jahre später, während der politischen Wende der DDR wurde das Brandenburger Tor am 22. Dezember 1989 unter dem Jubel von 100.000 Menschen wieder geöffnet. Somit steht es für die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands und ist die wichtigste Sehenswürdigkeit Berlins, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet.

 

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